Es wäre schön wenn Leute die Erfahrungen mit OP's diesbezüglich hier mal posten könnten - Danke.
Anbei ein paar Infos über Skoliose:
Eine Skoliose ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule und eines der ältesten orthopädischen Leiden. Sie ist mit einer Deformierung und gleichzeitigen Verdrehung der Wirbelkörper, insbesondere im Scheitel der Krümmung verbunden. Durch die Verdrehung (Rotation) entsteht auf der Konvexseite der Krümmung der sog. Rippenbuckel, auf der Gegenseite (Konkavseite) das Rippental. Die Thoraxdeformierung ist auch an der Vorderseite des Brustkorbs zu erkennen. Die zunehmende Verkrümmung der Wirbelsäule ist im allgemeinen gleichzeitig mit einer zunehmenden Versteifung verbunden.
Eine Skoliose setzt sich im allgemeinen aus einer Primär- und einer Sekundärkrümmung zusammen. Die Primärkrümmung, meist im Brustwirbelsäulenbereich, ist stärker ausgeprägt, die Wirbelkörper zeigen die stärkeren Deformierungen und sind stärker verdreht. Zusätzlich können auch Verbiegungen nach vorn (Kyphose) und nach hinten (Lordose) vorkommen. Durch die körperliche Verformung entstehen bei den Patienten oft seelische Probleme.
Durch die verbogene Wirbelsäule und die damit verbundene Fehlstellung sind die Muskeln ständig verspannt. Das kann zu Schmerzen im Rücken, Schultern, Nacken und Kopf führen, aber auch in Knien und Fußgelenken. Eine Skoliose muss aber nicht zwangsläufig mit Schmerzen verbunden sein. Häufig fallen ein schiefes Becken, ungleich hochstehende Schultern, ein Rippenbuckel oder eine schräge Kopfhaltung auf.
Abgesehen von den Schmerzen können in schweren Fällen sogar innere Organe wie Herz und Lunge beeinträchtigt sein, so dass eine Operation notwendig wird. Die Verbiegung der Wirbelsäule wird dabei korrigiert und die Wirbelsäule teilweise versteift um eine weitere Verbiegung auszuschließen.
Beispiele per Bilder:
Diagnose:
Skoliose: BWS 72°; LWS 52°.
OP in Neustadt/i.H.:
OP im September 2003: versteift von Th6-L2 mit HZI. Restkrümmung: BWS 10°; LWS 28°
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