Konstanz Am Mittwoch vergangener Woche wurde in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Petershausen ein 50-jähriger Mann tot aufgefunden. Bei dem Verstorbenen waren deutliche Gesichtsverletzungen erkennbar.
Zur Klärung der Todesursache beantragte die Staatsanwalt-schaft Konstanz eine Obduktion des Leichnams. Diese ergab, dass dem Opfer durch massiver Schläge und Tritte erhebliche Verletzungen im Gesichts- und Oberkörperbereich beigebracht worden sind. Die daraus resultierenden starken Blutungen führten schließlich zum Ersticken des Opfers.
Die Kriminalpolizei Konstanz richtete eine 15-köpfige Ermitt-lungsgruppe ein. Hinweise aus dem Umfeld des Opfers brach-ten die Fahnder auf die Spur eines 39-jährigen Mannes aus Konstanz.
Am Montagnachmittag nahmen Beamte des Polizeireviers Kon-stanz den dringend Tatverdächtigen an der Bahnlinie Kon-stanz-Singen, unweit des Bahnhofes Fürstenberg, fest. Ein Polizeibeamter, der auf dem Nachhauseweg vom Dienst war, hatte den Mann erkannt und umgehend seine Kollegen verständigt.
Es gilt mittlerweile als gesichert, dass der mutmaßliche Täter das ihm bekannte Opfer aufsuchte um es unter Gewaltanwen-dung zu berauben. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlun-gen ereignete sich die Tat in der Wohnung des Opfers, zwi-schen Montagnachmittag und Dienstagmittag vergangener Woche.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Konstanz mittlerweile Haftbefehl wegen Raubes mit Todesfol-ge und Totschlag.
Die Ermittlungen dauern noch an.


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