Okay, damit könnte ich mich anfreunden. Generell könnte ein Teil unserer unterschiedlichen Meinung daran liegen, dass wir unterschiedliche Gesteinsgrößen vor Augen hatten. Für kleinere Steine mag das sein, für sagen wir mal faustgroße halte ich das für unwahrscheinlich. Tsunamis zeigen zwar, welche Kraft Wellen haben, aber die Bodenseewellen sind keine Tsunamis. Ich möchte das so formulieren: Wenn ein Stein mal mit vielen anderen Steinen rumliegt und darin "eingebettet" ist, braucht es eine gewisse "Grundkraft", um ihn erstmal herauszulösen (ist das verständlich?!?). Ist diese "Grundkraft" nicht vorhanden, helfen die Jahrhunderte auch nichts mehr.Zitat von 78ermike
Trotzdem bleibt das ein anderer Prozess ;-), ein Fließgewässer und ein See sind zwei unterschiedliche Dinge, die man nicht vergleichen kann, außer, dass beide aus Wasser bestehen ;-). Allein schon deshalb, weil Wellen im Gegensatz zu Flüssen nicht stetig an den Gesteinen, Sediment etc "ziehen", sondern nur stoßweise (und ein Teil beim zurückziehen wieder mitnehmen). Das ist ein bedeutender Unterschied, was den Transport von Material angeht.Zitat von 78ermike
Das ist richtig, das liegt aber nicht an Menschen, die Steine ins Wasser werfen, sondern an den Flüssen, die Material in den See bringen. Abflüsse nehmen sehr viel weniger mit als eingebracht werden. Das wird auch keiner von uns je erleben, selbst wenn einer wie Methusalem 800 Jahre alt wird ;-)Zitat von Fotomann


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