16.11.
BEREICH KONSTANZ

Ruhestörer
Konstanz Bewohner der Steinstraße meldeten am Mittwochmorgen, gg. 01.45 Uhr und gg. 02.15 Uhr, ruhestörenden Lärm durch laute Musik in einem Wohnheim. Vor Ort konnten die eingesetzten Beamten einer Streife die Musik schon vor dem Wohnheim wahrnehmen. Im Gebäude selbst, insbesondere in der betroffenen Etage „war an Nachtruhe nicht zu denken“, beschreiben die Beamten die angetroffene Situation in ihrem Vorkommnisbericht. In seinem zugewiesenen Zimmer trafen die Beamten einen 36 Jahre alten Mann mit afrikanischen Wurzeln mit einer weiteren Person an. Auf Ansprache bezüglich der Ruhestörung reagierte der Betroffene absolut uneinsichtig und aggressiv, stellte die Musik jedoch widerwillig leiser. Für den Fall einer weiteren Störung wurde ihm die Beschlagnahme seiner Stereoanlage angedroht. Gegen 03.50 Uhr kam wiederum eine Klage wegen Lärmbelästigung. Aufgrund des zuvor aggressiven Auftretens des Mannes wurde die Örtlichkeit gleich mit mehreren Streifen angefahren. Wiederum war die Musik schon auf der Straße zu hören, im Wohnheim selbst war wieder nicht an Nachtruhe zu denken. Der 36-Jährige konnte im Flur vor seinem Zimmer angetroffen werden und reagierte gewohnt aggressiv als er angesprochen wurde. Durch die folgende Beschlagnahme seiner Stereoanlage steigerten sich seine Aggressionen weiter und der Mann fing an die anwesenden Beamten zu beleidigen und lautstark herumzuschreien. Da weitere Störungen durch sein Verhalten zu erwarten waren, wurde er in Gewahrsam genommen und hierzu mit Handschließen an seinen Unterarmen fixiert.
Nach einer ärztlichen Feststellung seiner Gewahrsamsfähigkeit wurde der richterlich angeordnete Gewahrsam bis am Morgen vollzogen. Auf die Beschlagnahme der Stereoanlage konnte verzichtet werden.
Eine Kostenrechnung für die erbrachten polizeilichen und ärztlichen Leistungen folgt.
Zu einem Atemalkoholtest war der alkoholisierte Mann nicht bereit.

Betrügereien
Konstanz Eine 26 Jahre alte Frau gelangt zur Anzeige weil sie seit Ende 2010 in vielfacher Weise Betrugshandlungen begangen haben soll bei der für die Betrogenen mehrere Tausend Euro Schaden entstanden.







BEREICH RADOLFZELL

Trunkenheitsfahrt
Radolfzell Beamte der Bundespolizei kontrollierten am Mittwochmorgen, gg. 02.00 Uhr, auf der Mooser Straße den Fahrer eines 3,5-Tonner-Lkws eines Gipserbetriebs. Nachdem der 21 Jahre alte Fahrer 1,26 und sein 19 Jahre alter Beifahrer 0,58 Promille in ein Atemalkoholtestgerät geblasen hatten, verständigten sie ihre Kollegen vom Polizeirevier Radolfzell. Diese behielten die Fahrzeugschlüssel des Lkws ein und veranlassten beim Fahrer eine ärztliche Blutentnahme. Ermittlungen sollten ergeben, dass die beiden Männer am Abend auf dem Firmengelände in Konstanz noch ein, zwei, drei, … Feierabendbiere getrunken hatten und man dann auf die Idee kam mit einem Firmen-Lkw nach Hause nach Radolfzell zu fahren. Einen Führerschein besaß der Beschuldigte jedoch noch nie. Der verständigte Chef holte seinen Lkw wieder nach Konstanz.

BEREICH SINGEN

Unfall –bitte Zeugenaufruf nach schwangerer Frau-
Singen Am Dienstagvormittag, gg. 10.45 Uhr, überfuhr ein Taxi mit VS-Kennzeichen vor dem Eingang zur Strahlentherapie am HBH-Klinikum Singen, einen Buchsbaum und beim vermutlich anschließenden Rangieren gegen ein dort geparktes Fahrzeug und wollte sich im Anschluss unerlaubt von der Unfallstelle entfernen. Noch bevor sich der 71 Jahre alte Taxifahrer jedoch entfernen konnte, wurde dieser von einer Mitarbeiterin auf den umgefahrenen Buchsbaum angesprochen. Nachdem der Taxifahrer der Mitarbeiterin eine Visitenkarte übergeben hatte und davon gefahren war, teilte eine schwangere Frau der Mitarbeiterin mit, dass das Taxi noch ein weiteres geparktes Fahrzeug angefahren habe. Die Polizei bittet nun die schwangere Frau sich mit dem Polizeirevier Singen, Tel. 07731 / 8880, in Verbindung zu setzen.

BEREICH STOCKACH

Zu unserer Meldung vom 09.10.2011

Taxifahrer bestohlen
Orsingen-Nenzingen Drei unbekannte junge Männer beauftragten am Sonntag, gegen 05.30 Uhr, einen Taxifahrer sie von einer Diskothek in Zimmern nach Stockach zu fahren. Kurz vor Ortsbeginn Nenzingen bat einer der drei Fahrgäste den Taxifahrer anzuhalten, da er sich übergeben müsse. Auf der Bundesstraße 31, zirka 200 Meter vor Nenzingen, hielt er dann an. Alle drei stiegen aus. Da es dem Taxifahrer schien, dass sie sich ohne zu bezahlen entfernen wollen, hielt er einen jungen Mann fest. Plötzlich erhielt er einen Faustschlag ins Gesicht und fiel zu Boden. Auf dem Boden liegend wurde er noch mehrfach mit Füßen getreten. Dann rannten die drei Fahrgäste in Richtung Eigeltingen weg. Danach sah der Taxifahrer seinen Taxigeldbeutel auf der Fahrbahn liegen. Mehrere Geldscheine fehlten. Obwohl die Polizei mit mehreren Streifen, Polizeihunden und einem Polizeihubschrauber nach den Tätern fahndete, konnten sie nicht ausfindig gemacht werden. Alle drei Täter sollen zirka 25 Jahre alt sein. Die Polizei bittet Zeugen, denen zur Tatzeit drei junge Männer aufgefallen sind, sich unter Telefon 07771/93910 bei der Polizei Stockach zu melden.

und vom 16.10.2011

Taxifall – Mutmaßliche Täter ermittelt
Orsingen-Nenzingen Im Zusammenhang mit dem Angriff auf einen Taxifahrer im Bereich Nenzingen (auf unsere Pressemitteilung vom 9. Oktober wird verwiesen) konnten die Beamten der Kriminalpolizei-Außenstelle Singen drei dringend tatverdächtige junge Männer im Alter von 21 und 22 Jahren ermitteln. Die mutmaßlichen Täter räumten ein, den Taxifahrer um die Fahrtkosten geprellt zu haben. Zu weiteren Tathandlungen sei es jedoch nicht gekommen. Insbesondere hätten Sie keine Gewalt gegen den Fahrer angewandt und ihn auch nicht bestohlen.
Die drei jungen Männer allesamt aus dem Raum Stockach / Nenzingen hatten sich am frühen Sonntagmorgen von einer Diskothek bei Rottweil in den Bereich Nenzingen fahren lassen. Kur vor Ortsbeginn täuschte einer der Beschuldigten Übelkeit vor, um den Taxifahrer zum Anhalten zu bewegen. Als das Taxi stoppte, versuchten die drei zu flüchten.
Nach Angaben des Taxifahrers habe ihn das Trio, nachdem er einen von ihnen festhielt, massiv attackiert und zu Boden geschlagen. Auch Geld sei ihm gestohlen worden.
Die Kriminalpolizei ermittelt weiter in der Sache.

melden wir nach:

Leistungsbetrug / Vortäuschen einer Straftat, falsche Verdächtigung, Unterschlagung
Orsingen-Nenzingen Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei-Außenstelle Singen stehen die drei Männer mittlerweile im Verdacht Übelkeit vorgetäuscht zu haben, damit der Taxifahrer vor Nenzingen anhält, um wegzurennen und diesen um 150 € Fahrgeld zu prellen. Eine evtl. begangene Körperverletzung wird geprüft, da sich einer der Männer aus einem Haltegriff des Taxifahrers losriss und diesen leicht verletzte, um flüchten zu können. Gegen den 24-jährigen Taxifahrer wurden Ermittlungen eingeleitet, weil er gegenüber Polizeibeamten eine Raubhandlung anzeigte und sich nun herausstellte, dass er die angeblich geraubten 300 € an sich genommen, in seiner Kleidung versteckt, bis heute seinem Arbeitgeber nicht übergeben (Unterschlagung) und die drei jungen Männer einer Falschen Verdächtigung ausgesetzt hat.