Hier noch die neuesten Infos dazu:

Die katastrophalen Auswirkungen des Unwetters waren nach Angaben von Baden-Württembergs Polizeipräsident Erwin Hetger nicht vorhersehbar ...

Drei Menschen waren ums Leben gekommen. In Absprache mit dem Deutschen Wetterdienst habe es gegen 17.00 Uhr eine amtliche Gefahrenmeldung über den Rundfunk gegeben, die kurz vor Mitternacht wieder aufgehoben worden sei, sagte Innenminister Heribert Rech (CDU) auf einer Pressekonferenz des Krisenstabs in Balingen im Zollernalbkreis.

Sturmböen mit 100 km/h

Ein Experte erläuterte, der Sturm habe nur eine mittlere Stärke gehabt. Die Sturmböen erreichten mehr als 100 Stundenkilometer. Fatale Folgen hatte das Unwetter in Hechingen, wo eine Frau im Keller ertrank, und in Jungingen, wo die beiden Insassinnen eines Autos ertranken. Ihr Wagen war in einen Bach gestürzt.
Nach Angaben des Balinger Landrats Günter-Martin Pauli muss eine Handvoll Brücken in der am stärksten betroffenen Region repariert werden.
Die Brücken auf den Hautverkehrsstraßen seien aber für den Verkehr freigegeben worden. Nach den Überschwemmungen seien viele Wohngebäude noch nicht beziehbar.
Innenminister Rech hat finanzielle Hilfen für Betroffene in Aussicht gestellt. Er werde sich im Ministerrat dafür einsetzen, sagte Rech. Er lobte die Arbeit der Einsatzkräfte. "Man kann schon sagen, dass ein Unwetter mit dieser Wucht und diesem Ausmaß nicht vorhergesehen werden konnte."
Landrat Günther-Martin Pauli (CDU) kündigte an, dass der Hochwasserschutz in der Region verbessert werden solle.

Quelle: Schwarzwälder Bote