24.06.


BEREICH KONSTANZ

Trunkenheitsfahrt mit Fahrrad, weiblich
Konstanz Eine 51 Jahre alte Frau fuhr am Donnerstagmorgen, um 00.05 Uhr, mit ihrem Fahrrad auf der Petershauser Straße in Richtung Reichenaustraße. Aufgrund ihrer alkoholbedingt unsicheren Fahrweise geriet sie mit ihrem Vorderrad auf die leicht erhöhte Trennung zwischen Rad- und Gehweg, kam hierbei vom Radweg ab und stürzte. In der Folge schlug sie mit dem Kopf auf die Fahrbahn und zog sich hierdurch ein Hämatom am Kopf zu, worauf sie ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste.
Ein Fahrradhelm wurde nicht getragen. Bei der Unfallaufnahme nahmen die eingesetzten Beamten Alkoholgeruch war, ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,14 Promille. Nach einer Blutentnahme wurde die Verletzte über Nacht zur Beobachtung im Klinikum Konstanz belassen.

Trunkenheitsfahrt mit Fahrrad, männlich
Konstanz Ein schlechtes Gewissen bekam am Donnerstagmorgen, gg. 04.00 Uhr, wohl ein 21-jähriger Mann, als er mit seinem Fahrrad auf der Oberlohnstraße fuhr und plötzlich einen Streifenwagen der Polizei erblickte. Schnell versuchte er sein Fahrrad abzubremsen und von diesem abzusteigen. Den Beamten fiel ein Mann auf, der plötzlich vor ihren Augen mit samt seinem Fahrrad auf die Straße fiel. Sie kümmerten sich um den Fahrradfahrer, der sich aber nicht verletzt hatte. Als die Polizisten jedoch Alkohol rochen und ein Atemalkoholtest 1,62 Promille angezeigt hatte, wurde der unverletzte Mann jedoch trotzdem ins Krankenhaus gefahren, um ein Blutprobe zu erheben.

Unfall
Konstanz Ein 67 Jahre alter Mann, fuhr mit seinem Suzuki am Mittwochmittag, gg. 12.00 Uhr, auf der Brückengasse an die Einmündung in die Konzilstraße heran und bog nach links in diese ein. Hierbei übersah er den vorfahrtsberechtigt herannahenden BMW eines 70-Jährigen, der in Richtung Marktstätte unterwegs war.
Während beide Beteiligten mit dem Schrecken davon kamen, entstand an ihren Fahrzeugen ca. 4000 € Sachschaden.

Fahrrad doppelt angekettet
Konstanz Ein 38 Jahre alter Mann bat die Polizei am Mittwochabend, gg. 23.00 Uhr, um Hilfe. Unbekannte hätten an seinem Fahrrad ein zusätzliches Schloss angebracht, sodass er sein Fahrrad, das er an einem Pfosten fest gemacht hatte, nun nicht mehr an sich nehmen könne, war seine Klage. Am Rufort im Winterersteig wurde das zusätzlich angebrachte Fahrradschloss von einem Polizeibeamten mit einem Bolzenschneider geöffnet. Das übrig gebliebene Schloss wurde vom Anrufer geöffnet, sein Fahrrad zunächst bei der Polizei sichergestellt.
Wenn ein Eigentumsnachweis vorgelegt wird, wird das Rad seinem rechtmäßigen Eigentümer ausgehändigt.
Für die Beamten sind solche Fälle nichts Neues.
Mit dem Anbringen eines weiteren Schlosses spekulieren die Täter darauf, dass der rechtmäßige Fahrradeigentümer nicht so recht weiß wie er sich verhalten soll und sein Schloss entfernt. Wenn sich der Eigentümer von seinem Fahrrad entfernt hat öffnen sie Täter ihr angebrachtes Schloss und entwenden das Fahrrad.

Unfall bei Fahrstreifenwechsel
Konstanz Eine 27 Jahre alte Frau fuhr mit ihrem Renault am Mittwochabend, gg. 20.15 Uhr, auf dem rechten Fahrstreifen der doppelspurigen Strecke der Spanierstaße in Richtung Sternenplatz. Auf Höhe des dortigen Restaurants wechselte sie plötzlich auf den linken und kurz darauf wieder auf den rechten Fahrsteifen. Beim Wechsel zurück auf den rechten Fahrstreifen übersah sie den Opel eines 48-Jährigen, der seinerseits auf dem rechten Fahrstreifen von hinten aufgeschlossen hatte. Um einen Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge zu vermeiden bremste der Opel-Fahrer ab und wich nach rechts aus. Hierbei fuhr er auf einen rechts neben der Fahrbahn geparkten schweizer Toyota auf. Zwischen dem Renault und dem Opel kam es zu keiner Berührung. An Opel und Toyota entstand insgesamt Sachschaden in Höhe von ca. 4000 €.

BEREICH RADOLFZELL

Herrenloses Betäubungsmittel
Radolfzell Beamte der Bundespolizei kontrollierten am Donnerstagmorgen, gg. 02.00 Uhr, drei Männer im Alter von 22, 23 und 24 Jahren aus Radolfzell, Steißlingen und Singen, die am Ende der Hafenmole saßen. Hinter ihnen wurde auf der Mauer eine zusammengeklappte Alufolie mit zwei blauen Tütchen darin aufgefunden. In den Tütchen befand sich eine zunächst unbekannte weiße Substanz, bei der es sich im Nachhinein um fünf Gramm Betäubungsmittel handeln sollte. Die drei Männer bestritten etwas mit den Tütchen zu tun zu haben, Drogenschnelltests sprachen bei den einschlägig nicht unbedarften Männern jedoch positiv auf Amphetamin an.
Die gerufenen Beamten des Polizeireviers Radolfzell stellten das herrenlose Betäubungsmittel sicher.

Trunkenheitsfahrt mit Fahrrad
Radolfzell Beamten der Bundespolizei fiel am Mittwochabend, gg. 23.50 Uhr, in der Böhringer Straße ein Fahrradfahrer auf, der in Schlangenlinien fuhr. Bei einer Kontrolle und der Hinzuziehung von Beamten des Polizeireviers Radolfzell stellte sich heraus, dass ein Alkoholgehalt von 1,64 Promille als Ursache gelten könnte.
In der Folge wurde bei dem 43 Jahre alten Fahrradfahrer eine ärztliche Blutprobe entnommen und eine Anzeige wegen des Verdachtes unter alkoholischem Einfluss ein Fahrzeug geführt zu haben, gefertigt.

Unfall
Radolfzell Eine 26 Jahre alte Frau fuhr mit ihrem Seat am Mittwochabend, gg. 19.30 Uhr, auf der Schwertstraße und wollte an der Einmündung gerade langsam in die Allweilerstraße einfahren. Plötzlich fuhr ein zehnjähriger Junge vom Gehweg der Allweilerstraße zwischen zwei geparkten Fahrzeugen durch unvermittelt in die Seite des Seats. Hierbei trug der Junge, der keinen Fahrradhelm getragen hatte, leichtere Schürfwunden davon. Am Pkw entstand ca. 600 € Sachschaden