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Thema: Polizeibericht 13.04.-16.04.10: Polizei - Bodensee

  
  1. #1
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    Beitrag Polizeibericht 13.04.-16.04.10: Polizei - Bodensee

    13.04
    BEREICH KONSTANZ

    Vorfahrtsunfall
    Reichenau Ca. 4000 € Sachschaden entstand bei einem Unfall am Montagnachmittag, gg. 13.00 Uhr, als eine 40 Jahre alte Frau mit einem Renault von der Burgstraße nach links in die vorfahrtsberechtigte Mittelzeller Straße einbog und hierbei die Vorfahrt des herannahenden VW-Busses einer 47 Jahre alten Frau nicht beachtete.

    BEREICH SINGEN

    Unfall
    Engen Am Montagabend, gg. 20.00 Uhr, parkte ein 21 Jahre alter Mann seinen Opel mit Automatikgetriebe auf der abschüssigen Bergstraße. Die nur halb angezogene Handbremse und der auf „N“ gestellte Fahrstufenwählhebel bewirkten wohl, dass der Pkw nicht mechanisch gesperrt war, sondern bergabwärts losrollen konnte.
    Nachdem der Pkw ca. 200 Meter weit mit der rechten Fahrzeugseite an Sträuchern entlang geschrammt war, kam der Opel nach rechts von der Fahrbahn ab und stieß auf dem angrenzenden Parkplatz so stark gegen das Heck eines weiteren Opels, dass dessen Heck gegen einen geparkten Mitsubishi gedrückt wurde.
    Während am Mitsubishi „nur“ ca. 2000 € Sachschaden entstand, betrug dieser am Verursacherfahrzeug ca. 5000 € und am doppelt geschädigten Opel ca. 10000 €.

    Bedrohungslage
    Singen Am Montagabend, gegen 19.30 Uhr, kam es in einer Wohnung in der Rielasinger Straße zu einer Konfliktsituation zwischen einem 24-Jährigen, seinen Eltern sowie seiner Lebensgefährtin. Während die Mutter des Beschuldigten und seine 23-jährige Lebensgefährtin die Wohnung verlassen konnten, blieb der 47-jährige Vater mit seinem Sohn in der Wohnung. Aufgrund von ernst zunehmenden Hinweisen, dass der 47-Jährige von seinem Sohn mit mehreren Messern bedroht wird, wurde ein Spezialeinsatzkommando der Bereitschaftspolizei angefordert. Die Beamten drangen in die Wohnung ein und konnten den Beschuldigten festnehmen. Bei dem Einsatz wurde niemand verletzt. Die Kriminalpolizei-Außenstelle Singen übernahm die weiteren Ermittlungen.

  2. #2
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    14.04.
    BEREICH KONSTANZ

    Person mit unbekanntem Vorhaben
    Konstanz Am Dienstagabend informierte eine Frau die Polizei über ungewöhnlichen Besuch, den ihre 81 Jahre alte Mutter am Nachmittag hatte. Ermittlungen ergaben, dass gg. 18.00 Uhr ein Mann (abgegebene Personenbeschreibung: ca. 40 bis 50 Jahre alt, ca. 170 cm groß, hellheutig, schlank, dunkle Haare, spricht deutsch mit ausländischem Dialekt; bekleidet mit einem gestreiften bräunlichen Anzug) an der Wohnungstüre der 81-Jährigen klingelte und sich als Mitarbeiter einer bekannten Bank ausgab. Der angebliche Bankmitarbeiter wollte die EC-Karte der Frau, sowie abgehobenes Bargeld sehen. Die Person war aufdringlich und verschaffte sich Zutritt zur Wohnung. In der Wohnung zeigte die Frau der Person das Tage zuvor abgehobene Bargeld, das sie in einer Geldkassette aufbewahrt. Als der Mann noch weiteres Geld sehen wollte, wurde er von der Wohnungsinhaberin zum Verlassen der Wohnung aufgefordert und mit der Hinzuziehung der Polizei gedroht. Daraufhin gab die Person an, sich im Haus geirrt zu haben und verließ die Wohnung. Bei einer späteren gemeinsamen Überprüfung mit der Tochter, waren noch alle Wertgegenstände und alles Bargeld da.
    Sollte der Mann nochmals auftreten, wird geraten ihn möglichst nicht in die Wohnung zu lassen und schnell die Polizei zu verständigen.

    Unfall
    Konstanz Am Dienstagnachmittag, gg. 13.45 Uhr, wurde die Polizei zu einem Unfall auf die Laube gerufen. Der Hyundai Getz einer 24 Jahre alten Frau aus Jülich und der Opel einer 69 Jahre alten Frau aus dem schweizerischen Ermatingen standen beim Eintreffen der verständigten Beamten auf der Bushaltestelle Schottenplatz, also nicht mehr im Unfallendstand. Ein Pkw wies rechts, der andere links einen Streifschaden von je ca. 2000 € auf.
    Beide Unfallbeteiligte gaben jeweils an, dass das andere Fahrzeug sie gestreift hätte. Auf Grund der Spurenlage an den Fahrzeugen konnte lediglich der Streifvorgang selbst plausibel festgestellt werden, aber nicht welcher PKW den Anstoß verursachte. Beide Fahrerinnen machten nach Belehrungen keine weiteren sachdienlichen Angaben. Der Austausch der Personalien wurde organisiert und vorsorglich Lichtbilder der Schäden gefertigt. Neutrale Zeugen konnten vor Ort nicht festgestellt werden.

    Unfall
    Allensbach Am Dienstagvormittag, gg. 11.00 Uhr, fuhr ein 64-jähriger Mann mit seinem VW-Bus mit Anhänger auf der Landesstraße 220 von Langenrain in Richtung Liggeringen. Als er auf einen langsamer fahrenden Unimog mit Anhänger aufschloss, scherte er nach links aus und wollte überholen. Hierbei kam es zum seitlichen Zusammenprall mit dem BMW eines 26-Jährigen, der zunächst hinter dem VW-Bus gefahren war, aber schon zuvor seinen Überholvorgang eingeleitet hatte.
    In der Folge schleuderte der VW-Bus auch gegen den Anhänger des Unimogs. Die Beteiligten kamen mit dem Schrecken davon, der entstandene Sachschaden beträgt jedoch ca. 8000 €.

    Auszug aus § 5 Abs 4 der Straßenverkehrsordnung: Wer zum Überholen ausscheren will, muss sich so verhalten, dass eine Gefährdung des nachfolgenden Verkehrs ausgeschlossen ist.

    BEREICH RADOLFZELL

    keine Meldung

    BEREICH SINGEN

    Unfall
    Singen Am Dienstagnachmittag, gg. 14.45 Uhr, fuhr ein 51-jähriger Mann mit seinem BMW auf der Kreisstraße 6164 von Steißlingen her kommend in den provisorischen Kreisverkehr an der B 34 ein. Als er die Einfahrt der von Singen her führenden B 34 passierte, beachtete die gerade dort einfahrende 32-jährige Fahrerin eines Fiats die Vorfahrt nicht und prallte gegen den BMW.
    Am BMW entstand ca. 10000 €, am Fiat ca. 5000 € Sachschaden.

    Unfall
    Singen Am Dienstagabend, gg. 22.00 Uhr, stießen auf dem Parkplatz eines Baumarktes an der Industriestraße der VW Polo eines 18-Jährigen und der Honda eines 22-Jährigen so stark zusammen, dass der Polo ca. zwei Meter zur Seite geschoben wurde und wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von ca. 1500 € erlitt. Am Honda entstanden ca. 3000 € Sachschaden. Beide Unfallbeteiligten waren sich über den Ablauf des Unfallhergangs einig, nicht aber wer die Ursache gesetzt haben soll.

    Hilfeleistung
    Singen Am Dienstagabend, gg. 21.15 Uhr erreichte die Polizei der Hilferuf einer 26 Jahre alten Frau aus einer Autowaschanlage. Die Frau war wohl gegen 20.00 Uhr auf das Gelände der Waschanlage gefahren und hatte in einer hinteren Waschbox ihren Pkw gewaschen. Als sie wieder ausfahren wollte, waren jedoch sowohl das Einfahrts- als auch das Ausfahrtstor verschlossen. Offensichtlich war der Pkw beim Schließen der Anlage übersehen worden. Schließlich konnte ein Verantwortlicher herbeigerufen werden, der die Ausfahrt öffnete.
    Weil an der Einfahrt keine Angaben über Öffnungszeiten angebracht werden, will die Frau wegen des erlittenen Zeitverlustes rechtliche Schritte einleiten.

    BEREICH STOCKACH

    Alkohol
    Stockach Am Dienstagabend, gg. 22.30 Uhr, teilte ein 37 Jahre alter Mann der Polizei mit, dass soeben vier Männer auf der Goethestraße unterwegs gewesen wären, die herumgeschrien und Streit gesucht hätten. Vor Ort konnten zwei Frauen und der Anrufer angetroffen werden, die angaben von den vier Männern „dumm“ angemacht worden zu sein. Der Anrufer stand unter dem Einfluss von 1,72 Promille, eine 31 Jahre alte Frau unter 2,62 Promille Alkohol.
    Auf dem Dillplatz konnten die „Verdächtigen“ schließlich festgestellt werden. Die vier Lkw-Fahrer aus Nordwürttemberg, die in Stockach eine Fahrerpause eingelegt hatten, gaben an ganz normal auf dem gegenüberliegenden Gehweg an der Wohnung der Anrufer vorbeigegangen und plötzlich von den dortigen Personen beleidigt worden zu sein.
    Sie nahmen es mit Humor und sahen von einer Beleidigungsanzeige ab.
    Die Verletzungen die die 31-Jährige aufwies, konnten einem alkoholbedingten Sturz zugeordnet werden.

    Zeitgleich ging ein Anruf einer 44 Jahre alten Ehefrau ein, die der Polizei mitteilte, dass ihr 45-jähriger Ehemann betrunken wäre und die Kinder nicht schlafen lasse, weil sie weiteren Alkohol vor ihm versteckte. Sie befürchtete, dass es nach weiterem Alkoholkonsum neben verbalen Auseinandersetzungen auch zu körperlicher Gewalt kommen könnte. Vor Ort konnte der Betroffene tatsächlich hoch aggressiv angetroffen werden, eine Tochter war deshalb bereits verstört aufgewacht. Auch im Beisein der Beamten forderte der Mann ständig Alkohol von seiner Ehefrau, die diesen aber zwischenzeitlich weggeschüttet hatte. Ein um 22.45 Uhr durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,54 Promille. Mit dem Betroffenen ließ sich kein vernünftiges Gespräch führen. Da im Laufe der Nacht weitere Ausschreitungen nahezu zwingend zu erwarten waren, wurde soweit es die Verständigung zuließ ein förmlicher Platz- / Wohnungsverweis für die nächsten vier Tage ausgesprochen. Er verließ hierauf die Wohnung und wollte zu einem Freund gehen, dessen Namen er aber nicht nannte. Die Alkoholproblematik scheint schon länger zu bestehen, eine ärztliche Begutachtung war schon anberaumt.
    Die Polizei unterrichtet die Stadtverwaltung als Ortspolizeibehörde.

    Gegen 23.15 Uhr gingen Anrufe ein, dass sich ein Pärchen auf dem Gustav-Hammer-Platz lautstark streiten würde und befürchtet werden müsse, dass der Mann die Frau tätlich angehe.
    Die eingesetzten Beamten konnten ermitteln, dass der Streit in einem Lokal begonnenhatte, sich auf dem Gustav-Hammer-Platz weiterentwickelte und nun offensichtlich in einer nahe gelegenen Wohnung weitergeführt wurde. Die betreffende Wohnung konnte anhand einer deutlich hörbaren lautstarken Auseinandersetzung schnell geortet werden. Nach dem Klingeln öffnete die 43 Jahre alte Frau. Beim Betreten der Wohnung ging der 34-jährige Betroffene sofort verbal auf die Beamten los, sprach in seinem betrunkenen Zustand auch Beleidigungen aus und wollte die Wohnung partout nicht verlassen, obwohl die Wohnungsinhaberin dies so wünschte. Es war vollkommen unmöglich ein vernünftiges Gespräch zu führen, geschweige denn, irgendwelche Personalien des Betroffenen in Erfahrung zu bringen. Ihm wurden deshalb mehrfach der Gewahrsam und Zwangsmaßnahmen angedroht, falls er den polizeilichen Aufforderungen die Wohnung zu verlassen nicht nachkommen würde. Da er ständig mit einer großen scharfkantigen Südseemuschel vor den Beamten hantierte, wurde er schlussendlich mittels einfacher körperlicher Gewalt auf dem Tisch fixiert, geschlossen und zum Polizeifahrzeug gebracht. Die anschließend rechtlich notwendige Gewahrsamsfähigkeitsuntersuchung durch den diensthabenden Arzt im Krankenhaus Stockach verweigerte der Betroffene. Er wurde hierbei deeskalierend im Polizeifahrzeug belassen, da ein Verbringen ins Krankenhaus zu größeren Widerstandshandlungen geführt hätte. Ein Aufenthalt im Ausnüchterungsgewahrsam schloss sich an. Ein Atemalkoholtest wurde verweigert.

    Übergriff auf junge Frau –bitte Presseaufruf
    Singen Die Kriminalpolizei hat Ermittlungen in einem Fall aufgenommen, der sich am Dienstagabend zwischen 19.30 und 20.30 Uhr auf einer Parkbank vor der Wessenbergschule (Ecke Freiburger / Steißlinger Straße) ereignet hat. Eine 18 Jahre alte Frau saß auf einer Parkbank und hörte Musik, als sie, nach eigenen Angaben, plötzlich an einem Arm ergriffen wurde. Ab jetzt weiß die Geschädigte für mindestens 15 Minuten nichts mehr. Als sie wieder zu sich kam, lag sie mit verschmutzter Kleidung etwas entfernt von der Bank auf dem Boden und konnte sich an nichts erinnern.
    Der Täter trug zur Tatzeit wahrscheinlich neongelbe Chucks (Turnschuhähnliche Schuhe mit Stoffoberfläche).
    Mögliche Hinweise werden an die Kriminalpolizei in Singen, Tel. 07731 / 8880, erbeten.

  3. #3
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    15.04.
    BEREICH KONSTANZ

    Sperrzeitüberschreitung
    Konstanz Ca. 150 – 200 Gäste hielten sich am Donnerstagmorgen, gg. 03.50 Uhr, noch in einem Lokal im Industriegebiet auf. Auf Plakaten hatte der 56-jährige Wirt an der Uni zu einer „After-Uni-Party“ geworben und die feiernden Gäste nach Eintritt der Sperrstunde bei der stattfindenden Uni-Party, um 02.00 Uhr, mit einem eigens organisierten und von ihm bezahlten Bus zu seinem Lokal fahren lassen.
    Er hatte jedoch für sein Lokal keine Sperrzeitverkürzung beantragt, sodass auch für ihn die gesetzliche Sperrzeit galt.
    Die Gaststätte wurde von der Polizei geräumt, der Wirt erhält eine Anzeige.

    Ausparkunfall
    Konstanz Am Mittwochnachmittag, gg. 14.30 Uhr, fuhr eine 44 Jahre alte Frau aus dem Parkhaus am Fischmarkt aus, setzte mit ihrem Polo nach dem Passieren der Schranke nochmals zurück und fuhr gegen die Schranke. Der Schaden am Polo war gering, der an der Schranke beträgt mehrere hundert Euro.

    Einparkunfall
    Konstanz Am Mittwochabend, gg. 19.45 Uhr, musste der Fahrer eines Mercedes in der Kreuzlinger Straße verkehrsbedingt anhalten, weil vor ihm ein Suzuki mit französischem Kennzeichen angehalten hatte und rückwärts in eine Parklücke einparken wollte. Als der Mercedes-Fahrer bemerkte, dass der Suzuki immer näher kam, versuchte er durch Hupen die 21-jährige Suzuki-Fahrerin auf die unmittelbar bevorstehende Gefahr für die beiden Pkws aufmerksam zu machen.
    Es half jedoch nichts. Die hintere linke Ecke des Suzuki prallte gegen die vordere rechte des Mercedes und es entstand ca. 1500 € Sachschaden.
    Mit deutsch und englisch konnten die eingesetzten Beamten der jungen Frau klar machen, dass sie für den Schaden verantwortlich ist.

    Diebstahl –bitte Presseaufruf-
    Konstanz Am Mittwoch, in der Zeit zwischen 13 und 14 Uhr, entwendete ein bislang noch unbekannter Täter aus einem unverschlossenen Büroraum im Geschäftsgebäude am Jakob-Stadler-Platz 7 eine schwarze Laptoptasche aus Stoff mit Lederbesatz.
    Dem 30-jährigen Geschädigten aus Frankreich fehlen jetzt sein in der Tasche aufbewahrter der französische Pass, seine Identitätskarte und sein Führerschein. Weiterhin waren ein IPhone, zwei USB-Sticks, ein Fahrzeugschlüssel und ein Fahrzeugschein in der Tasche aufbewahrt.
    Ca. 60 Mitarbeiter der Firma und im Haus tätige Handwerker hatten ungehinderten Zugang zum Büro des Geschädigten. Der Diebstahlsschaden beläuft sich auf ca. 2000.- Euro.
    Mögliche Hinweise werden ans Polizeirevier Konstanz, Tel. 07531 / 9950, erbeten.

    Zu unserer Nachricht vom 14.04.2010:
    Person mit unbekanntem Vorhaben
    Konstanz Am Dienstagabend informierte eine Frau die Polizei über ungewöhnlichen Besuch, den ihre 81 Jahre alte Mutter am Nachmittag hatte. Ermittlungen ergaben, dass gg. 18.00 Uhr ein Mann (abgegebene Personenbeschreibung: ca. 40 bis 50 Jahre alt, ca. 170 cm groß, hellheutig, schlank, dunkle Haare, spricht deutsch mit ausländischem Dialekt; bekleidet mit einem gestreiften bräunlichen Anzug) an der Wohnungstüre der 81-Jährigen klingelte und sich als Mitarbeiter einer bekannten Bank ausgab. Der angebliche Bankmitarbeiter wollte die EC-Karte der Frau, sowie abgehobenes Bargeld sehen. Die Person war aufdringlich und verschaffte sich Zutritt zur Wohnung. In der Wohnung zeigte die Frau der Person das Tage zuvor abgehobene Bargeld, das sie in einer Geldkassette aufbewahrt. Als der Mann noch weiteres Geld sehen wollte, wurde er von der Wohnungsinhaberin zum Verlassen der Wohnung aufgefordert und mit der Hinzuziehung der Polizei gedroht. Daraufhin gab die Person an, sich im Haus geirrt zu haben und verließ die Wohnung. Bei einer späteren gemeinsamen Überprüfung mit der Tochter, waren noch alle Wertgegenstände und alles Bargeld da.
    Sollte der Mann nochmals auftreten, wird geraten ihn möglichst nicht in die Wohnung zu lassen und schnell die Polizei zu verständigen.
    wird nachgetragen.

    Am Dienstagabend, gegen 17.30 Uhr, klingelte ein Mann an der Wohnung einer 92 Jahre alten Frau in der Berliner Straße und wurde von dieser in die Wohnung eingelassen. Geschickt verwickelte er die hoch betagte Dame in ein Gespräch und gab sich, um das Vertrauen zu erschleichen, zunächst als Mitarbeiter eines Rettungsdienstes aus. Später bezeichnete er sich als Mitarbeiter einer großen Konstanzer Bank und versuchte in den Besitz der Scheckkarte der Dame zu gelangen. Trotz ihrer Aufregung gab die Dame die Scheckkarte und auch gefordertes Bargeld nicht heraus, worauf der Täter die Wohnung unverrichteter Dinge wieder verließ. Abgegebene Beschreibung des Mannes: 180 cm groß, schlank, 35-40 Jahre alt, dunkler Teint, dunkles volles Haar, "gut gekleidet", Sprach deutsch ohne auffallenden Akzent.
    Hinweise werden an die Polizei in Konstanz unter Tel. 07531 / 9950 erbeten.

    Betrug
    Konstanz Beamte für Wirtschaftskriminalität bei der Kriminalpolizei Konstanz bearbeiten derzeit zwei Fälle, die sich als Betrügereien herausstellen sollten.
    Einem Geschäftsmann mittleren Alters konnten Täter im Herbst 2008 vormachen, dass sie in der Lage wären ihm bei einer Schweizer Bank eine Kreditlinie über 180 Millionen Euro beschaffen zu können. Aus diesem Kreditrahmen sollte der Geschäftsmann 15 Millionen erhalten können, wenn er vorab einen Betrag von 650.000 € bezahlen würde.
    Dies tat der Geschäftsmann, erhielt die 15 Millionen jedoch nie. Ein 34 Jahre alter Mann aus Karlsruhe und ein Mann aus Polen werden als Beschuldigte geführt.

    Im Frühjahr 2009 wollte ein 76-jähriger Mann aus Mitteldeutschland demselben Geschäftsmann eine Bankgarantie über eine Milliarde Euro vermitteln. Weil die Garantien blockiert wären und nur mit einer „Block Fee“ in Höhe von 500.000 € freigemacht werden könnten, bezahlte der Geschäftsmann seinen halben Anteil in Höhe von 250.000 €. Die Bankgarantien, die für Handelsgeschäfte eingesetzt werden sollten, standen aber nie zur Verfügung.
    Die Ermittler der Kriminalpolizei sind der Überzeugung, dass es sich bei Bankgarantien in solchen Größenordnungen immer um betrügerische Geschäfte handeln würde.


    BEREICH RADOLFZELL

    Unfall
    Moos Am Mittwochmittag, gg. 12.45 Uhr, wollte ein 53 Jahre alter Mann mit seinem Audi von der Bohlinger Straße nach links in die Radolfzeller Straße einbiegen. Da ein von rechts kommendes Fahrzeug an der Fußgängerampel vor der Kreuzung anhielt, ging der Audi-Fahrer davon aus, dass die Ampel für den Verkehr auf der vorfahrtsberechtigten Radolfzeller Straße „rot“ zeigt und fuhr in die Radolfzeller Straße ein. In der Folge prallte der vorfahrtsberechtigt von links kommende VW Passat eines 43-jährigen Mannes aus Warschau mit seiner Fahrzeugfront so stark gegen die linke Seite des Audis, dass am älteren Audi wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 1500 € und am Passat Sachschaden in Höhe von ca. 10000 € entstand.
    Die Beteiligten kamen glücklicher Weise mit dem Schrecken davon.

    Unfall
    Moos Am Donnerstagmorgen, gg. 07.45 Uhr, fuhr ein Linienbus von Moos kommend in Richtung Ortsmitte Bankholzen und bog nach links in die Weilerstraße ein. Ihm folgte ein 22-jähriger Mann mit seinem Renault. Bei seinem Abbiegen übersah er das entgegenkommende Leichtkraftrad einer 17-Jährigen. In der Folge prallte die Honda gegen die vordere linke Ecke des Renaults, fiel um und schlitterte auf der Fahrbahn weiter. Die Zweiradfahrerin erlitt hierdurch Schürfungen und Prellungen und wurde ins Krankenhaus Radolfzell eingeliefert. Am Zweirad entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 1000 €, am Renault ca. 1500 € Sachschaden.

    BEREICH SINGEN

    Auffahrunfall
    Singen Am Mittwochabend, gg. 21.45 Uhr, fuhr ein 26-jähriger Mann aus Singen mit seinem BMW auf der Rielasinger Straße stadteinwärts und wollte nach rechts in die Georg-Fischer-Straße einbiegen. Hinter ihm fuhr ein 33 Jahre alter Mann aus dem Kreis Freudenstadt mit seinem Ford und wollte ebenfalls in die G-F-Straße einbiegen.
    Als die Ampel auf gelb und rot umschaltete, hielt der Singener ordnungsgemäß vor der Ampel an. Sein Nachfolger hatte wohl nicht mit einer solch verkehrstreuen Fahrweise gerechnet und fuhr auf. Am Ford entstand ca. 1000 €, am BMW ca. 5000 € Sachschaden.

    BEREICH STOCKACH

    Sachbeschädigung durch Graffiti
    Stockach Am Mittwochmittag wurde der Polizei gemeldet, dass ein Haus in der Ludwig-Finckh-Straße rundum mit verschienenden Worten in schwarzer Farbe besprüht worden war.
    Nach bisherigen Recherchen steht die jugendliche Ex-Freundin eines Anwohners im Focus der Ermittlungen, auf die auch Personenbeschreibungen von Zeugen zuzutreffen scheinen.
    Die junge, polizeilich nicht unbekannte Frau soll zusammen mit einer etwa gleichaltrigen Begleiterin auch einen ca. 100 Meter entfernt geparkten Pkw eines weiteren Geschädigten mit schwarzer Farbe besprüht haben.
    Die Höhe der entstandenen Schäden orientiert sich an der Methode mit der die Farbe beseitigt werden kann und ist derzeit schlecht bezifferbar.

    Unfall
    Eigeltingen Am Mittwochnachmittag, gg. 14.00 Uhr, wurde die Polizei zu einem Verkehrsvorgang in die Straße Unter den Reben gerufen, der rechtlich als Unfall aufgenommen wurde. Ein 40-jähriger Lkw-Fahrer befuhr mit Lkw und angehängtem Baukran eine Linkskurve. Hierbei kam der angehängte (lange) Kran über die Fahrbahnmitte und streifte den entgegenkommenden Mercedes eines 50-Jährigen.
    Am Mercedes entstand ca. 2000 €, am Kran(anhänger) etwa 100 € Sachschaden.
    Auszug aus § 1 der Straßenverkehrsordnung:
    § 1 Grundregeln
    (1) Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
    (2) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass kein Anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.

  4. #4
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    16.04.
    BEREICH RADOLFZELL

    Einbruch in Garage
    Radolfzell Am Donnerstagabend, gegen 21.40 Uhr, brachen drei Jugendliche in eine Garage in der Hohenkrähenstraße ein und entwendeten 28 leere Mehrwegflaschen. Beim Einbruch beschädigten sie das Garagentor. Der Gesamtwert der entwendeten Flaschen beläuft sich auf sieben Euro. Der Schaden am Tor kann nicht beziffert werden. Bei einem der mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen 16-Jährigen aus Radolfzell. Nach Auskunft eines Zeugen sind die beiden anderen Klassenkameraden des 16-Jährigen.


    BEREICH SINGEN

    Haftbefehl gegen Führungsperson aus der Rockerszene
    Singen Ermittlungen der Kriminalpolizei führten jetzt dazu, dass die von einer Führungsperson aus der Rockerszene begangenen Straftaten, darunter auch die Vorfälle aus den beiden u. a. Pressemitteilungen, soweit zugeordnet werden konnten, dass das Amtsgericht Singen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Konstanz einen Haftbefehl gegen den Mann erließ.
    Er wurde am Donnerstagmorgen festgenommen und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

    Pressemitteilungen vom 24.01.2010 und vom 03.02.2010

    Rockerlage
    Stockach Am Freitagabend (22.01.2010), kurz vor Mitternacht, wurde eine Auseinandersetzung zwischen Rockern in einer Gaststätte in der Bahnhofstraße gemeldet. Eine Gruppe Hells Angles war mit einer Gruppe MC Gremium und zwei Unterstützern einer sich „bad7“ nennenden Gruppe aneinander geraten. Nach anfänglichem Verschwinden marschierten ca. 25 Member der MC Gremium und „bad7“ in die Gaststätte ein, mussten sich aber der Übermacht der zusammengezogenen Polizeistreifen, einschließlich einer Gruppe der Bereitschaftspolizei und eines Konfliktberaters geschlagen geben. Als der 27-jährige „Security Chef“ des MC Gremium und eine weitere Person festgenommen und zum Polizeirevier transportiert worden waren, kehrte wieder Ruhe ein.
    Ein vermutetes gemeinsames Auflaufen auf dem Narrentreffen fand nicht statt.
    Derzeit scheinen sich wohl verschiedene Clubs nicht „grün“ zu sein, sodass es in den vergangenen Wochen immer wieder zu polizeilichen Ordnungseinsätzen kam.

    Rockergruppierungen im Streit – ein Mitglied verletzt ins Krankenhaus
    Gottmadingen Am Dienstagabend (02.02.2010), gegen 17.15 Uhr, kam es auf einem Parkplatz zu einer Auseinandersetzung zwischen Angehörigen zweier Rockergruppierungen. Nach den Ermittlungen der Polizei blockierten Angehörige des MC Gremiums mit zwei Autos den Pkw eines 21-Jährigen aus dem Umfeld der „Red Devils“. Mit Baseballschlägern und anderem Schlagwerkzeug schlugen sie zunächst auf den Pkw des 21-Jährigen ein. Anschließend griffen sie die drei Insassen im Fahrzeug an. Dabei wurde der 24-jährige Beifahrer durch Schläge auf den Kopf verletzt. Er wurde ins Krankenhaus Singen gebracht.
    Nach dem Vorfall mobilisierten die beiden Gruppierungen ihre Mitglieder. Um eine weitere Konfrontation von vorne herein zu unterbinden, zog die Polizei im Landkreis, unterstützt durch die Bundespolizei, starke Kräfte zusammen.
    Zu einem weiteren Einsatz kam es kurz vor Mitternacht. Circa 10 bis 15 Angehörige der „Red Devils“ begaben sich ins Krankenhaus Singen, wo sich noch ihr verletztes Gruppenmitglied aufhielt. Das massive Auftreten der Gruppe schüchterte einen Teil der Krankenhausbelegschaft erheblich ein. Die sofort eintreffende Polizei erteilte allen Rockern in der Folge einen Platzverweis. Diesem kam sie nach.



    Beziehungskonflikt
    Singen In der Nacht von Donnerstag auf Freitag kam es in einem Stadtteil zu einem handfesten Beziehungsstreit. In der gemeinsamen Wohnung waren es zwischen einem 31-Jährigen und seiner 24-jährigen Freundin zu Handgreiflichkeiten gekommen. Beide wiesen Verletzungen im Gesicht auf. Der 31-Jährige war angetrunken. Ihm gegenüber wurde ein Platzverweis ausgesprochen, dem er jedoch nur kurzzeitig nachkam. Der Mann musste deshalb in Gewahrsam genommen werden. Beide werden außerdem wegen Körperverletzung angezeigt.

    Radkontrollen
    Singen Am Donnerstagabend wurden im Stadtbereich Fahrradkontrollen durchgeführt. Insgesamt kam es zu 37 Beanstandungen. Darunter war einer, der mit 1,8 Promille unterwegs war. Drei weitere waren mit 0,84, 0,66 und 0,58 Promille etwas weniger alkoholisiert. Außerdem fuhren mehrere entgegen der Fahrtrichtung auf dem falschen Radweg – eine der Hauptunfallursachen bei Radfahrern.


    BEREICH STOCKACH

    Überladen
    Stockach Am Donnerstagabend, gegen 16.40 Uhr, wurde in der Radolfzeller Straße durch die Verkehrspolizei ein Pkw mit Hänger überprüft. Es stellte sich heraus, dass der Anhänger um mehr als das Doppelte überladen war. Beim Wiegen wurden 1535 kg gemessen, obwohl das zulässige Gesamtgewicht 750 kg nicht überschreiten darf. Dem verantwortlichen Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt. Außerdem erhält er ein saftiges Bußgeld wegen Überladens.

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