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Thema: Polizeibericht 25.10.09: Polizei - Bodensee

  
  1. #1
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    Beitrag Polizeibericht 25.10.09: Polizei - Bodensee

    BEREICH KONSTANZ

    Kreisweit war das Wochenende geprägt von alkoholisierten, randalierenden Personen, sowohl im öffentlichen Bereich, als auch in privaten Auseinandersetzungen.
    Die Einsatzkräfte waren sehr stark belastet. Von einzelnen vorgebrachte Ruhestörungen konnten nur in der Minderheit bedient werden, was bei den Anrufern auch Unmut auslöste.

    Übergriff auf Frau
    Reichenau Am Sonntagmorgen, gg. 06.30 Uhr, wurde dem Polizeirevier Konstanz telefonisch von einem Mann mitgeteilt, dass er auf dem Inseldamm zur Insel Reichenau eine um Hilfe rufende Frau aufgenommen und zu ihrer Wohnanschrift gebracht habe. Die Frau habe ihm erzählt, dass sie von einem Mann angefallen / überfallen worden war.
    Erste Ermittlungen ergaben, dass die Geschädigte gegen 06.30 Uhr, mit ihrem Fahrrad von der Radolfzeller Straße über die Kindlebildstraße auf dem Inseldamm in Richtung Reichenau fuhr.
    Am Beginn des Inseldamms bemerkte die Frau, dass hinter ihr mit derselben Geschwindigkeit und unverändertem Abstand ein Radfahrer fuhr. Etwa in der Mitte des Inseldamms wurde sie von dem Radfahrer überholt. Hierbei fiel ihr auf, dass der Radfahrer dunkle kurze Haare hatte und extrem übel roch. Der überholende Radfahrer fuhr ohne Licht und vergrößerte innerhalb kurzer Zeit den Abstand so weit, bis er für die Geschädigten schließlich aus dem Sichtfeld verschwand.
    Etwa fünf Minuten später, kurz vor dem Ende des Inseldamms, sprang von rechts aus dem Gebüsch kommend plötzlich ein Mann auf die Geschädigte zu und stieß sie von ihrem Fahrrad. Hierbei hatte der Mann sein Shirt vom Bund her so über den Kopf gezogen, dass die Geschädigte dessen Gesicht nicht erkennen konnte. Die gestürzte Geschädigte wehrte sich und versuchte wieder auf die Beine zu kommen, aber der Mann hielt sie fest, drückte sie nach unten und hielt ihr über gefühlte 15 bis 20 Sekunden lang mit der Hand den Mund zu.
    Aus bislang nicht genau bekannten Gründen löste der Mann seinen Griff wieder, ließ von der Geschädigten ab und war plötzlich verschwunden. Weitere gefühlte 15 bis 20 Sekunden später kamen aus Richtung der Kindlebildkreuzung der Anzeigeerstatter mit seinem Pkw und kurz danach aus Richtung Reichenau ein Radfahrer an den Tatort. Es ist denkbar, dass der Überfallende den herannahenden Radfahrer bemerkte, deshalb von seinem ursprünglichen Vorhaben absah und die Flucht ergriff.

    Personenbeschreibung des Täters: männlich, etwa 180 cm groß oder größer, schlank bzw. normale Statur (der durch das hochgezogene Shirt freiliegende Bauch war nicht fettleibig), trug stark abgenutzte Turnschuhe und roch sehr übel.
    Personen die Beobachtungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit dem Übergriff stehen, insbesondere der Fahrradfahrer, ein älterer Mann mit roter Jacke, der aus Richtung Reichenau gefahren kam, werden gebeten mit der Polizei in Konstanz unter Tel. 07531 / 9950 Kontakt aufzunehmen.

    Junger Randalierer
    Konstanz Voll in Fahrt war wohl ein 17-jähriger Konstanzer am Samstagabend. Bereits um 20.45 Uhr war eine Gruppe randalierender Punker in der Neugasse gemeldet worden, konnten dort aber nicht mehr angetroffen werden. Kurz darauf wurden ruhestörende Punks vor einer Bar in der Kreuzlinger Straße gemeldet. Bei einer folgenden Personenkontrolle wurden die Personen belehrt und ihnen bei weiteren Störungen der Gewahrsam angedroht. Ein 17-Jähriger fiel auf, weil er auch nach mehreren Aufforderungen nicht mit seinem Gebrüll und Gegröle aufhörte und weiter vermeidbaren Lärm verursachte.
    Er wurde daraufhin in Beseitigungsgewahrsam genommen und seinem Vater übergeben.

    Unfall
    Konstanz Am Freitagabend, gg. 23.45 Uhr, fuhr ein 53-jähriger Mann mit seinem Alfa Romeo von der Bodanstraße kommend in Richtung Konzilstraße. Bei nasser Fahrbahn kam er hierbei nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte vor dem Schweizer Bahnhof gegen einen Baum. Der Alfa war daraufhin nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt, der leicht verletzte Fahrer wurde zur ambulanten Behandlung ins Klinikum gebracht werden.
    Der entstandene Sachschaden beträgt ca. 8000 €.
    Wegen in großen Gedankensprüngen und in schlechtem deutsch vorgebrachten Vorwürfen von einem Nebenbuhler abgedrängt worden zu sein, wurden Ermittlungen in diese Richtung eingeleitet. Nach weiteren Befragungen muss derzeit jedoch eher von einem alleinbeteiligten Abkommen von der regennassen Fahrbahn ausgegangen werden.

    Körperverletzung
    Konstanz Am Samstagmorgen, gg. 02.45 Uhr, wurden Polizeibeamte wegen einer randalierenden Person im Eingangsbereich eines Veranstaltungsraums in die Oberlohnstraße gerufen.
    Vor Ort konnte der mutmaßliche Randalierer auf dem Boden liegend, durch den geschädigten Security-Mitarbeiter fixiert, angetroffen werden. Beim Erkennen der Polizeibeamten lockerte der Security-Mitarbeiter den Griff, um eine folgende Personalienfeststellung zu ermöglichen. In diesem Moment stand der Beschuldigte auf und versuchte rennend die Örtlichkeit zu verlassen. Die mehrfache Aufforderung "Stop, Polizei" wurde hierbei ignoriert. Erst als ihn ein Polizeibeamter einholen und am T-Shirt ergreifen konnte und das T-Shirt wegen Gegenwehr zerrissen war, kam der Beschuldigte ins Straucheln, fiel gegen einen unbeteiligten Partygast und fiel nach vorne zu Boden, wo er mit erheblicher körperlicher Anstrengung fixiert werden konnte. Noch bevor ein Sachverhalt erfragt werden konnte, wurde der Beschuldigte durch eine weitere Streife auf das Polizeirevier gebracht, um seine Personalien festzustellen und die Lage vor Ort zu beruhigen, da sich mittlerweile einige Passanten mit dem Beschuldigten gegen die Einsatzkräfte solidarisieren. Ein auf der Dienststelle durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,66 Promille. Vor Ort konnten durch den Geschädigten und Zeugen in Erfahrung gebracht werden, dass der Beschuldigte, wie sich herausstellen sollte ein 25-jähriger Mann aus Singen, versuchte in alkoholisiertem Zustand auf die Veranstaltung zu gelangen. Aufgrund seiner Alkoholisierung und seinem Verhalten wurde ihm durch den Türsteher der Eintritt verwehrt und er wurde des Platzes verwiesen. Hierauf reagierte der Mann sofort aggressiv. Als der Security-Mitarbeiter den Beschuldigten erneut des Platzes verweisen wollte, versetzte dieser ihm einen Schlag mit dem Ellbogen an ein Auge und biss ihn anschließend in eine Hand.
    Blutentnahme und Ausnüchterungsgewahrsam schlossen sich an.

    Junger Randalierer in Disco
    Konstanz Am Sonntagmorgen, gg. 01.45 Uhr, wurde die Polizei zu einer Disco ins Industriegebiet gerufen, weil dort eine Person eine Körperverletzung begangen habe.
    Nach derzeitigen Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass ein 16-jähriger Jugendlicher aus Singen in der Disco unvermittelt und grundlos einem ihm unbekannten 25-jährigen Konstanzer mit der geschlossenen Faust in das Gesicht schlug. Hierauf entwickelte sich wohl ein größeres Gerangel, worauf das Sicherheitspersonal den Beschuldigten auf den Boden fixierte und in den Eingangsbereich brachte. Bei der Übergabe an die Polizei wurde bei dem 16-Jährigen eine blutende Kopfplatzwunde bemerkt. Trotz Androhung der vorläufigen Festnahme gingen jedoch weitere Aggressionen von dem Jugendlichen aus, weshalb er auf dem Rücken geschlossen wurde. Da sich vor der Disco mit dem Jugendlichen symphatisierende Personen gegen die einschreitenden Polizeibeamten formierten und sich mit dem Beschuldigten solidarisierten, wurde, um eine Eskalation vor der Disco zu vermeiden, der Beschuldigte in die Konrad-Zuse-Straße transportiert und ein Krankenwagen angefordert. Der Jugendliche wollte sich jedoch entfernen und explodierte förmlich, als sich ihm ein Beamter in den Weg stellte, und trat mit einem Schuh gegen ein Knie des Beamten. Trotz sofortigem Zurückweichen wurde der Beamte sogleich mit weiteren Tritten gegen die Beine und in die Leistengegend bedacht. Erst unter Einsatz einer Hiebwaffe gelang es den Jugendlichen zu fixieren. Mit spucken, beleidigen und bedrohen wurden seitens der Einsatzkräfte die weiteren Minuten gegen sie und die eingesetzten Rettungsassistenten beschrieben.
    In der Folge wurde, nach abgelehntem Atemalkoholtest, eine Blutprobe entnommen. Nach einem anschließenden Ausnüchterungsgewahrsam wurde der Jugendliche, der nach dem Jugendschutzgesetz eigentlich noch gar nicht in eine Disco dürfte, von seiner verständigten Mutter abgeholt.

    Körperverletzung
    Konstanz Durch einen Zeugen wurde an Sonntagmorgen, gg. 02.30 Uhr, der Polizei über Notruf mitgeteilt, dass sich am Bodanplatz ein Mann und eine Frau schlagen würden. Vor Ort konnte der Anzeigeerstatter angetroffen werden der in Richtung Hüetlinstrasse zeigte und mitteilte, dass das Pärchen dort sei. Das Pärchen konnte sich umarmend angetroffen werden. Beide Personen hatten jedoch blutüberströmte Gesichter und durch Blut verschmutzte Oberbekleidung. Beide sollten aus der Umarmung getrennt werden, dies gelang jedoch nur durch die Anwendung von unmittelbarem Zwang. Nach der Trennung sollten beide zum Hergang des Vorfalls befragt werden. Hierbei fing die Geschädigte an herumzuschreien und die eingesetzten Beamten und die anwesenden Fußgänger massiv zu beleidigen. Da sie sich in Rage befand und immer wieder am Weglaufen gehindert werden musste, wurde sie geschlossen. Da der 39-jährige Mann offenbar seiner 36-jährigen Frau helfen zu fliehen wollte und den Aufforderungen der Polizeibeamten keine Folge leistete, wurden auch ihm Handschließen angelegt. Weil die Geschädigte eine stark blutende Wunde am Kopf hatte, wurde sie zur Behandlung ins Klinikum Konstanz gebracht, um ihre erlittene Kopfplatzwunde zu nähen. Sowohl bei der Frau, als auch dem mit 1,68 Promille alkoholisierten Mann bescheinigte der Arzt eine Gewahrsamsfähigkeit. Den Rest der Nacht durfte das alkoholisierte Paar getrennt in zwei Ausnüchterungszellen verbringen.
    Was den Beschuldigten dazu brachte, dass er laut Zeugenaussagen mit dem Fuß gegen den Kopf der am Boden liegenden Geschädigten trat ist bislang noch nicht ermittelt.

  2. #2
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    BEREICH RADOLFZELL

    Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte
    Radolfzell Am Samstagmorgen, gg. 04.30 Uhr, wurde bei einem Lokal im Bereich des Marktplatzes eine Schlägerei gemeldet. Dort angekommen stellten die eingesetzten Beamten fest, dass sich zwei Männer auf dem Boden balgten und weitere Personen intensive Life-Beobachter des Geschehens waren.
    Die Stimmung unter den alkoholisierten Beobachtern war äußertest aggressiv. Die sich kämpfend auf dem Boden wälzenden Personen reagierten zunächst nicht auf die polizeiliche Aufforderung mit der Rangelei aufzuhören. Als sie letztendlich reagierten war die Stimmung sehr aggressiv. Der Aufforderung die Personalien anzugeben wurde nicht gefolgt. Die Personen gingen teilweise aggressiv auf die Beamten zu, sodass ein Beamter zu seinem eigenen Schutz Pfefferspray einsetzte, was jedoch bei den alkoholisierten Personen keine Wirkung zeigte. Während die Schaulustigen im Anschluss flüchteten, blieb ein 24-jähriger Mann aus Radolfzell zurück. Er weigerte sich auch nach mehrmaliger Aufforderung beharrlich seine Personalien anzugeben und verweigerte jede Kooperation. Gegen seine Festnahme wehrte er sich mit körperlicher Gewalt und war erst auf dem Polizeirevier bereit seine Personalien anzugeben. Danach wurde der mit über 1,5 Promille alkoholisierte Mann wieder auf freien Fuß gesetzt, mit der Vorgabe nach Hause zu gehen und die Innenstadt nicht mehr zu betreten.

    Bedrohung
    Radolfzell Am Samstagmorgen, gg. 05.30 Uhr, wurde die Polizei in die Ostlandstraße gerufen. Wie sich herausstellte, war es zu einem Streit zwischen zwei 17 und 19 Jahre alten Brüdern gekommen in deren Verlauf der ältere seinem jüngeren Bruder ein Küchenmesser an den Hals gehalten und böse Drohung ausgesprochen haben soll. Der mit über einem Promille alkoholisierte Täter wurde in Ausnüchterungsgewahrsam genommen, das Messer sichergestellt.

    Streitigkeiten
    Radolfzell Am Sonntagmorgen, gg. 01.00 Uhr, wurde vom eingesetzten Security-Dienst über Notruf eine Schlägerei mit acht Beteiligten bei der Halloween-Party in der Litzelhardhalle in Liggeringen gemeldet.
    Beim Eintreffen der Polizei hatte sich die Situation wieder beruhigt und es konnten keine Beteiligten einer Schlägerei festgestellt werden. Ein 27-jähriger Security-Mann kam allerdings sofort auf die eingesetzten Beamten zu und gab an, gegen eine 21-jährige Frau Anzeige erstatten zu wollen. Die Ermittlungen ergaben, dass es im Rahmen eines erteilten Hausverbotes wohl zu einem Gerangel mit einem Verwandten der Frau gekommen war. Die Frau mischte sich ein indem sie zwei Security-Mitarbeiter beleidigte, beiden Geschädigten einen Tritt in den Unterleib versetzte (keine Verletzung, da Tiefschutz), einem der beiden Geschädigten einige mal ins Gesicht spukte und ihm an seinem rechten Arm einige Kratzer zufügte.
    Nachdem Ruhe eingekehrt war und die Beamten schon zu einem weiteren Vorfall gerufen wurden, wurde es zunächst bei der Feststellung der Personalien belassen.

    Streitigkeiten
    Radolfzell Am Sonntagmorgen, gg. 08.45 Uhr, wurde die Polizei in die Haselbrunnstraße gerufen. Nach einer Kneipentour geriet ein 18-Jähriger bei seiner morgendlichen Heimkehr mit seiner 21-jährigen Freundin in Streit. Die Frau packte die Sachen des jungen Mannes und wollte, dass er aus der gemeinsamen Wohnung auszieht. Verkehrsteilnehmer hatten den Streit der alkoholisierten Personen auf der Straße mitbekommen und verständigten die Polizei. Im Beisein der eingesetzten Polizeibeamten packte der 18-Jährige seine Sachen und ließ sich von seiner Mutter abholen.

    Unfall
    Gaienhofen Als ein 46-jähriger Mann am Sonntagmorgen, gg. 02.15 Uhr, mit seinem Peugeot auf der Ortsdurchfahrt von Horn fuhr, kam er zunächst gegen den rechten Bordstein und prallte anschließend gegen den dahinterliegenden Gartenzaun. Am Pkw entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 10000 €, der über Schmerzen im Hals- und Rückenbereich klagende Fahrer wurde zur Behandlung ins Hegau-Bodensee-Klinikum Radolfzell gebracht.

    Körperverletzung
    Radolfzell Am Samstagabend, gg. 19.00 Uhr, wurde die Polizei in einen Stadtteil gerufen, weil eine Frau vor ihrem durchdrehenden Mann zu einem Wohnungsnachbar geflüchtet war und Hilfe benötige. Zunächst mit Gürteln gefesselt und geschlagen konnte sich die 52-jährige Frau in Sicherheit bringen. Die sich fürchtende alkoholisierte Frau wollte nicht mehr zu ihrem 44-jährigen Mann in die gemeinsame Wohnung zurückkehren, ua. weil dieser auch eine Pistole habe.
    Der Mann konnte durch zwei Streifen auf dem Bett liegend angetroffen und widerstandslos festgenommen werden. Nach der Erörterung eines möglichen Platzverweisverfahrens folgte eine Anhörung des mit 2,5 Promille alkoholisierten Mannes durch die Bereitschaftsrichterin. Diese verfügte seine Unterbringung in einer Ausnüchterungszelle bis zum Sonntagvormittag. Eine Waffe konnte nicht gefunden werden.

    BEREICH SINGEN

    Konfliktbewältigung
    Singen Am Samstagmorgen, gg. 01.30 Uhr, wurde die Polizei in die Masurenstraße gerufen. Wegen Beziehungsproblemen in Streit geraten, trat ein 19-Jähriger gegen einen Pkw, Schaden entstand aber wohl nicht. Die sechs Personen beiderlei Geschlechts waren zwischen einem und über zwei Promille alkoholisiert, verhielten sich aber nach entsprechender Belehrung in der Folge ordentlich.

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    Aufgeregt
    Singen Am Sonntagmorgen, gg. 06.30 Uhr, wurde die Polizei zu einem Lokal an der Georg-Fischer-Straße gerufen. Ein 32 und 29 Jahre altes Ehepaar mit osteuropäischem Migrationshintergrund hatte sich die Nacht über in dem Lokal aufgehalten und sich amüsiert, beide standen unter erheblicher Alkoholeinwirkung.
    Als die 29-jährige Frau beim Verlassen des Lokals an der Kasse bezahlen sollte, stellte sie fest, dass ihr Geldbeutel in der sich die Verzehrkarten befanden, entwendet worden war. Wegen der fehlenden Karten sollte die Frau nun 100 Euro bezahlen. Darüber regte sich der volltrunkene Ehemann so sehr auf, dass er seiner Ehefrau mit der flachen Hand ins Gesicht schlug. Ein Türsteher kam zu Hilfe und verständigte die Polizei. Vor Ort verhielt sich der Ehemann weiterhin aggressiv, sodass er überwältigt und geschlossen werden musste. Es wurde bis zur Erlangung seiner Nüchternheit in Gewahrsam genommen. Die Frau gab an durch den tätlichen Angriff ihres Ehemannes nicht verletzt worden zu sein.

    Auseinandersetzung
    Singen Am Sonntagmorgen, gg. 03.45 Uhr, wurden Polizeibeamte in die Otto-Hahn-Straße gerufen. Auf dem Parkplatz eines Baustoffhandels waren 15 – 20 Personen aus zwei Gruppen aneinander geraten und hatten bei Auseinandersetzungen Prellungen, Schürfwunden, Augenhämatome zugezogen. Nach ersten Ermittlungen hatten die beiden Gruppen wohl schon in der nahen Disco Probleme miteinander. Nach Ansprache dortiger Security-Mitarbeiter wurde eine Gruppe zu ihrem Fahrzeug begleitet. Als sich die Gruppe anstatt wegzufahren jedoch längere Zeit aufhielt kam die zweite Gruppe hinzu und es wurden Unzärtlichkeiten ausgetauscht. Die alkoholisierten jungen Männer zwischen 18 und 22 Jahren kamen alle aus dem Hegau.

    Betrunkener Ehemann
    Tengen Nicht als Schätzele zeigte sich am Sonntagmorgen, gg. 03.30 Uhr, ein 44-jähriger Ehemann. Seine Frau teilte der Polizei telefonisch mit, dass sie Hilfe benötigen würde, weil ihr Mann volltrunken vom Schätzele Markt nach Hause gekommen sei und es wegen seinem Zustand zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen wäre in deren Verlauf ihr der Mann gedroht habe und zu befürchten war, dass ein wenige Monate altes Kind Schaden davon tragen würde. Nachdem der zunächst „nur“ aggressive Mann völlig außer sich geraten war, rechnete die Frau mit dem schlimmsten und alarmierte die Polizei. Vor Ort eingetroffen litt der Mann unter großen Stimmungsschwankungen, wurde jedoch immer wieder laut und aggressiv. Da klar wurde, dass es wenn beide in der Wohnung bleiben keine Ruhe geben würde und der Mann stark unter Alkoholeinwirkung stand, wurde ihm der Gewahrsam eröffnet. Mit dieser Maßnahme war er zunächst einverstanden und wurde zum Streifenwagen geleitet. Als er im Streifenwagen saß, überlegte er es sich jedoch wieder anders, stieg aus und rannte fort. Die Beamten rannten hinterher und konnten ihn kurz darauf wieder stellen. Nun sträubte sich der Mann, wollte nicht mehr mitkommen und sperrte sich. Nach einem Aufenthalt im Ausnüchterungsgewahrsam wurde der teilweise ernüchterte Mann am Vormittag wieder entlassen. Beim Eintreffen des Gebührenbescheides, in Höhe von ca. 180 €, dürfte die Ernüchterung vollkommen wieder hergestellt sein.

    Fettexplosion
    Singen Während der Vater vor dem Haus auf das Eintreffen der Mutter wartete, ging die zehnjährige Tochter am Samstagabend, gg. 20.30 Uhr, in einer Wohnung in der Uhlandstraße in die Küche, befüllte einen Kochtopf mit Speiseöl und Zwiebeln, stellte ihn auf den Herd und schaltete die Kochplatte ein. Nachdem das Mädchen ca. zehn Minuten lang fern geschaut hatte, fiel ihm der Topf auf dem Herd wieder ein. Da der Topfinhalt zwischenzeitlich aus dem Topf brodelte, goss das Kind Wasser in den Topf, worauf es zu einer Explosion des heißen Fettes kam. Geistesgegenwärtig konnte das Mädchen die Stichflamme ersticken, rannte aber in der Folge im Stress so stark gegen die Küchentüre, dass die Scheibe der Tür zu Bruch ging. Mit einer Brandsalbe konnten zwei kleine erlittene Brandblasen auf der Nase behandelt werden. Die mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften ausgerückte Feuerwehr musste nicht mehr eingreifen.

    BEREICH STOCKACH

    Personenkontrolle
    Stockach Als die Besatzung einer Polizeistreife am Samstagabend, gg. 22.30 Uhr, durch die Bahnhofstraße fuhr, konnten die Beamten auf dem Parkplatz am Bahnhof eine größere Personengruppe feststellen, die Billigbier konsumierte. Unterstützt durch eine weitere Streife wurden die Personen kontrolliert. Bei der Kontrolle fiel vor allem ein 37-jähriger Mann auf, der dem Alkohol schon deutlicher zugesprochen hatte. Er sprach auch gleich die Streifenbeamten an, fragte sie provozierend was sie hier wollten und war der Auffassung, dass es gar keinen Grund für eine Kontrolle gäbe. Die restlichen Personen verhielten sich mehr oder weniger unauffällig. Nach der Personalienfeststellung wurde die Örtlichkeit wieder verlassen.

    Gefährliche Körperverletzung
    Stockach Am Samstagabend, gg. 23.45 Uhr, wurde die Polizei zu einer Auseinandersetzung an den Busbahnhof gerufen, bei der fünf Beteiligte davongerannt wären und eine Person bewusstlos am Boden liegen würde. Die Beamten fanden einen schwerverletzten 37-jährigen Stockacher, der mit blutenden Kopfwunden schwerverletzt bewusstlos am Boden lag. Es handelte sich um den gleichen Mann, der bei der gut eine Stunde zuvor durchgeführten Kontrolle unter Alkoholeinfluss lautstark gegen die Beamten vorgegangen war. Zwei 24 und 31 Jahre alte Männer waren bei ihm, der 24-Jährige hatte selbst auch eine blutende Verletzung am Kopf.
    Der Polizei nicht unbekannte Personen sollten im Rahmen einer Auseinandersetzung ua. mit einem Schlagstock die Verletzungen verursacht haben. Während die Polizei von anderen Revieren Verstärkung bekam und Notarzt und drei Rettungswagenteams sich um die Verletzten kümmerten, konnte der mutmaßliche 23-jährige Täter zu Hause angetroffen werden. Er wies deutliche Verletzungen an einer Hand auf und wurde von einem weiteren Rettungswagen in ein umliegendes Krankenhaus gebracht.
    Beim zunächst bewusstlos am Boden liegenden 37-Jährige bestand aufgrund schwerer Kopfverletzungen Lebensgefahr.
    Der mutmaßlich eingesetzte Schlagstock konnte aufgefunden und sichergestellt werden.
    Weitere Ermittlungen folgen.

    Gefährliche Körperverletzung
    Bodman-Ludwigshafen Am Samstagabend, gg. 20.15 Uhr, wurden Polizeibeamte auf den Dorfplatz nach Ludwigshafen gerufen. Ein 23-jähriger Mann war mit seinem Vater und einer Frau auf einer Bank gesessen, als er plötzlich aus heiterem Himmel eine Bierflasche an den Kopf geworfen bekam. Er erlitt dadurch eine Platzwunde am Hinterkopf, weigerte sich aber mit dem gerufenen Rettungswagen zu einer Behandlung ins Krankenhaus Stockach zu gehen.
    Alle drei Personen hatten keinerlei weitere Personen bemerkt.
    Ein in der Nähe wohnender Mann zeigte sich gleich aggressiv als er auf den Vorfall angesprochen wurde.
    Beamte des Polizeipostens werden sich ab Montag darum bemühen durch Ermittlungen den Vorfall zu klären.

    Unfall
    Orsingen-Nenzingen Ca. 8000 € Sachschaden entstand am Samstagvormittag, gg. 09.30 Uhr, an der Einmündung der Kreisstraße 6120 in die Landesstraße 223, als ein mit einem Opel von Steißlingen-Wiechs her kommender 48-jähriger Mann auf die Landesstraße einfuhr und die Vorfahrt eines von Orsingen in Richtung Steißlingen fahrenden Lkws eines 52-Jährigen übersehen hatte.

    Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
    Stockach Wegen des Verdachtes einen Gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr begangen zu haben, gelangt ein 24-jähriger Mann zur Anzeige. Am Samstagmorgen, gg. 01.00 Uhr, hatte er wegen verschmähter Liebe einen Reifen am Pkw seiner 30-jährigen Angebeteten abgeschraubt und diesen vor ihre Wohnungstüre gerollt.
    Der unter 1,5 Promille alkoholischer Beeinflussung stehende Mann verhielt sich gegenüber den eingesetzten Beamten äußerst renitent und aufgebracht, einen erteilten Platzverweis ignorierte er mehrfach, so dass er in Gewahrsam genommen werden musste. Den Wagenheber gab er zwar freiwillig heraus, war aber nicht bereit den Reifen wieder anzuschrauben. Die schon schlafende Geschädigte konnte vom Sachverhalt in Kenntnis gesetzt werden, der Reifen wurde von einem befreundeten Kfz-Mechaniker wieder angebracht. Herr Mann musste mit einfacher körperlicher Gewalt in den Streifenwagen gebracht werden, da er mehrfache Androhungen ignorierte.
    Die Bereitschaftsrichterin ordnete einen Ausnüchterungsgewahrsam an.

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