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Thema: Polizeibericht 13.04.09: Polizei - Bodensee

  
  1. #1
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    Beitrag Polizeibericht 13.04.09: Polizei - Bodensee

    Kreisweit

    Bei schönem warmem Wetter am Karfreitag und Karsamstag wurden die Beamten der Polizeidirektion Konstanz zu unzähligen Ruhestörungen, Streitigkeiten und betrunkenen Personen gerufen, die sich teilweise nicht mehr auf den Beinen halten konnten.

    Über Feuer machen, Grillen, Auto nicht ganz richtig Parken, bis zu schweren zwischenmenschlichen Konflikten aufgrund freier Tage und intensiverem Beisammensein reichte die Palette der verschiedensten Einsätze.

    Oftmals konnten die Beamtinnen und Beamten nur vorübergehende Ruhe in oft jahrelang ausgetragenen Feindseligkeiten herstellen.



    BEREICH KONSTANZ



    Trunkenheitsfahrt ua.

    Konstanz Als die Beamten einer Streife am Sonntagnachmittag, gg. 14.30 Uhr, in der Jahnstraße einen Roller kontrollieren wollten, flüchtete der Fahrer durch ganz Petershausen und konnte dem Polizeifahrzeug schließlich an einem mittels Pfosten versperrten Fußweg entkommen. Nur fünf Minuten später stellten die gleichen Beamten am Gottmannplatz einen Fußgänger fest auf den die Personenbeschreibung des geflüchteten Fahrers zu passen schien. Nach anfänglichen Versuchen einen Rollerschlüssel zu verstecken wurde schließlich der Roller aufgefunden, zu dem der Schlüssel passte. Festgestellt wurde, dass der 43-jährige mutmaßliche Fahrer mit 1,4 Promille alkoholisiert war, weshalb eine Blutprobe entnommen wurde. Sein Führerschein war ihm wegen eines gleichen Deliktes schon früher abgenommen worden.

    Bei der Überprüfung der Person wurde festgestellt, dass der Mann per Haftbefehl gesucht wurde. Einer längeren Einlieferung in die Justizvollzugsanstalt konnte der Mann durch die alternative Beibringung von 1050 € Bargeld entgehen.



    Herose-Gelände

    Konstanz Noch nicht ganz „up to date“ schienen am Karsamstagabend zahlreiche Jugendliche und junge Erwachsene auf dem wieder bebauten ehemaligen Herose-Gelände mit öffentlichem Zugang zum Seerhein zu sein. Im Bereich der Villa wurde der Polizei eine Massenschlägerei mit ca. 50 Personen gemeldet. Als die Polizei mit mehreren Streifenfahrzeugen anrückte, rannten zahlreiche Personen in unterschiedlichsten Richtungen davon. Ein Sachverhalt ließ sich mit den 14 verbliebenen Personen, überwiegend um die 16 / 17 nicht genau erörtern. Die Reaktionen der dortigen Personengruppen war unterschiedlich, von friedlich und kooperativ, bis sehr aufgebracht. Da sich die anwesenden Personen das geltende Alkohol- und Glasverbot noch nicht verinnerlicht hatten, wurde Alkohol der Vernichtung zugeführt und Platzverweise ausgesprochen.

    Währenddessen meinte ein 22-jähriger Mann, mit südosteuropäischem Migrationshintergrund, demonstrativ an einen neben den abgestellten Steifenfahrzeugen stehenden Bauzaun pinkeln zu müssen. Bei der anschließenden Frage nach seinem Namen folgte eine unverschämte und äußerst aggressive Verhaltensweise. Ein Platzverweis wurde mit der Androhung des Gewahrsams erteilt, falls der Platzverweis nicht beachtet wird.

    Nur kurz hatten sich jedoch die Beamten entfernt, als schon wieder ein Anruf bei der Polizei einging, dass eine Person im Bereich der Hans-Sauerbruch-Straße randalieren würde. Erst nach einer Gewahrsamnahme und dem Verbringen aufs Polizeirevier beruhigte sich der 22- Jährigen, dass er wieder auf die Straße entlassen werden konnte.

    Ordnungswidrigkeitenanzeigen ans Bürgeramt und eine Gebührenrechnung für erbrachte Dienstleistungen der Polizei folgen an den 22-Jährigen.



    Konstanzer Fenstersturz

    Konstanz Noch unklar ist die Ursache, warum eine 34-jährige Frau am Ostersonntagmorgen gg. 01.45 Uhr, aus einem geöffneten Badezimmerfenster ca. neun Meter in die Tiefe fiel und sich hierbei multiple Verletzungen zuzog. Nach einem Notarzteinsatz wurde die lebensgefährlich verletzte Frau ins Klinikum eingeliefert.

    In der Cherisystraße hatte im Freien ein Fest an einem größeren Feuer stattgefunden, in das auch eine Wohnung im zweiten Obergeschoss des angrenzenden Hauses integriert war. Dort war die alkoholisierte Frau wohl bei einem Gespräch mit ihrem mit nahezu 1,5 Promille alkoholisierten 41-jährigen Lebensgefährten plötzlich aus dem Fenster gefallen.

    Weitere Ermittlungen unter den Festbesucher werden nach deren Ernüchterung noch folgen müssen.



    Angebliche Schlägerei

    Konstanz Am Karsamstagabend, gg. 23.30 Uhr, wurde über Notruf eine Schlägerei am Grillplatz in der Stromeyersdorfstraße mitgeteilt. Mehrere Personengruppen sollten gegeneinander vorgehen und auch eine Axt sollte im Spiel sein. Die mit mehreren Streifen anfahrenden Beamten konnten eine ca. 15-köpfige Personengruppe des linken Spektrums beim Grillen antreffen, bei dem sich ein mit 1,3 Promille alkoholisierter 32-jähriger Mann als Verantwortlicher zeigte.

    Nach langem hin und her konnte von der Gruppe mühselig in Erfahrung gebracht werden, dass man wohl friedlich zusammen saß und plötzlich von einer Gruppe Jugendlicher „dumm“ angemacht worden wäre. So konkret wollte man aber nicht werden und man wollte auch nicht so richtig etwas wissen.

    Konkret kam schließlich ein mit 1,6 Promille alkoholisierter 17-Jähriger auf die Beamten zu und erklärte, dass er beim Urinieren umgeworfen worden wäre und Schläge kassiert habe. So richtig zwischen Wirklichkeit und Fiktion konnte der Jugendliche wohl aber nicht mehr unterscheiden, weshalb er auf einen Termin in nüchternem Zustand einbestellt wurde. Für die Örtlichkeit wurde ihm ein Platzverweis erteilt.

    Nur kurz nachdem die Beamten abgerückt waren, rief der 17-Jährige erneut über Notruf an und erklärte, dass er geschlagen wurde.

    Da alle übrigen Gäste friedlich beisammen saßen und außer dem 17-Jährigen keiner ein Problem hatte, wurde der 17-Jährige in Gewahrsam genommen und an seine Mutter überstellt.

    Da die Einlassungen der übrigen Festgäste insgesamt stimmig erschienen, folgen Ermittlungen wegen angeblicher Straftaten zu seinem Nachteil nach einer Vernehmung des 17-Jährigen.



    Einbruch

    Konstanz Am Karfreitagmorgen, gg. 06.20 Uhr, ging beim Polizeirevier ein Notruf ein indem mitgeteilt wurde, dass zwei schlanke, dunkel gekleidete, arabisch aussehende Männer mit Kapuzen-Shirts gerade mit einem Hammer versucht haben die Schaufensterscheibe an einem Juweliergeschäft in der Rosgartenstraße einzuschlagen. Als dies aber wohl nicht gelang, seien die Personen ein paar Häuser weiter gezogen und hätten dort die Scheibe eines Uhrengeschäftes eingeschlagen. Durch die Beamten zweier Streifen konnten die beiden Personen unmittelbar am Tatort gesichtet und verfolgt werden. Die Beamten wurden von den flüchtenden Tätern jedoch mit massivem körperlichem Einsatz angegangen, sodass sich die Beamten eine Prellung und Schürfwunden zuzogen, bis sie die flüchtenden Täter überwältigt hatten. An der Scheibe des Juweliergeschäftes wurden Schlagspuren vom Hammer festgestellt, die einen Riss durch die Scheibe bewirkt hatten. Am Uhrengeschäft konnte ein Loch in die Scheibe geschlagen, und durch diese Uhren im Wert von mehreren Tausend Euro entwendet werden.

    Weggeworfene Gegenstände, der Tathammer, sowie ein großer BMW in Tatortnähe konnten sichergestellt werden. Die beiden 17 und 21-jährigen Täter, mit Wurzeln im arabischen Raum, wurden vorläufig festgenommen. Während sich der 17-Jährige im Polizeifahrzeug erbrach, klagte der festgenommene 21-Jährige plötzlich über Asthmaprobleme und stellte sich bewusstlos. Nachdem seine Täuschungsversuche von einem Arzt enttarnt worden waren, drohte er einen Amok an einer Tunesischen Botschaft an, weil ihm die Einreise in sein Herkunftsland verweigert würde.

    Das der 21-Jährige in seinem 7er-BMW alle seine Habseligkeiten deponiert und eine Ferienwohnung verlassen hatte, wurde er wegen mangelndem festen Wohnsitz durch einen richterlichen Beschluss in Haft genommen und in die Justizvollzugsanstalt Konstanz eingeliefert.



    Spiegeldiebstähle an Fahrzeugen –bitte Zeugenaufruf-

    Konstanz Am Karfreitag mussten mindestens sechs Pkw-Besitzer im Paradies feststellen, dass an ihren Fahrzeugen jeweils die Außenspiegel abmontiert und entwendet worden waren. Die Diebstahlslinie führt von der Braunegger Straße, über die Schottenstraße und die Laube in die Gartenstraße.

    Mögliche Hinweise werden ans Polizeirevier Konstanz Tel. 07531 / 9950 erbeten.



    Parkprobleme

    Konstanz Am Karfreitagnachmittag, gg. 14.00 Uhr, erreichte die Polizei der Notruf eines 25-Jährigen, an dessen Volvo auf dem Parkplatz beim Freibad Horn nach einem Streit ein Schaden verursacht worden sei. Die Täter wären noch vor Ort.

    Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der 25-jährige Mann aus Konstanz mit seiner Lebensgefährtin und dem gemeinsamen kleinen Kind auf den Parkplatz und wollte rückwärts in die noch einzig frei gebliebene Parklücke einparken. Ein alkoholisierter 28-jähriger Student und ein gleichaltriger Ingenieur aus Norddeutschland stellten sich jedoch auf die freie Parkfläche, um den Platz für erwartete Freunde frei zu halten. Schreien, drohen, Antenne abreißen, weiter rückwärts fahren, überfahren wollen, fortlaufende Beleidigungen und Verweigerung von Atemalkoholtests sind die Attribute mit denen im Vorkommnisbericht der weitere Verlauf der Handlungen beschrieben wird.

    Gegen die beiden Fußgänger wurde bis 18.00 Uhr ein Platzverweis ausgesprochen.

    Anzeigen wegen Nötigung im Straßenverkehr werden gegen alle drei Beteiligten geprüft.

  2. #2
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    BEREICH RADOLFZELL



    Streitigkeiten

    Radolfzell Am Karsamstagabend, gg. 22.30 Uhr, teilte ein 21-jähriger Reichenauer dem Polizeirevier Radolfzell mit, dass er soeben an der Hafenmole von einer ca. siebenköpfigen „Singener Gang“ zusammengeschlagen worden wäre und hierbei schwer verletzt wurde.

    Die am Rufort eintreffenden Beamten konnten zunächst nur den Anrufer in Begleitung von zwei Freunden feststellen. Ein geschwollenes und blutunterlaufenes Auge, sowie eine zerrissene Hose unterstrichen, dass zuvor etwas stattgefunden haben musste. Bislang konnte nur in Erfahrung gebracht worden, dass der 21-Jährige im Streit mit seiner Ex-Freundin war und er Schläge bekommen hatte, nachdem seine Ex-Freundin von der Gruppe „dumm angemacht“ worden sei. Schließlich konnten im Bahnhofsbereich vier mutmaßliche Täter zwischen 16 und 18 Jahren festgestellt werden, die jedoch einen Vorfall abstritten. Wegen stark aggressivem Verhalten mit sich gegenseitigem Anschreien und dergleichen, konzentrierten sich die Maßnahmen der Beamten auf die Trennung der Rivalen, allesamt mit südosteuropäischem Migrationshintergrund und alkoholisiert.

    Nachdem zunächst Ruhe hergestellt werden konnte, traten die Personen aus Singen erneut auf und konnten erst gebändigt werden, als ihnen ein Platzverweis erteilt und sie mit dem Seehas in Richtung Singen abgereist waren.

    Die Verletzungen des Geschädigten stellten sich zunächst nicht so gravierend wie bei seinem Anruf dar, weshalb weitere Ermittlungen später folgen konnten.



    Unfall

    Hemmenhofen Mit zunächst lebensgefährlichen Verletzungen musste eine 15-jährige Frau nach einem Unfall am Karfreitagnachmittag, gg. 14.45 Uhr, mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik nach Villingen-Schwenningen geflogen werden.

    Ein 17-Jähriger befuhr zum Unfallzeitpunkt die Hauptstraße und kam vermutlich wegen Sonnenblendung nach links, berührte den Bordstein und stürzte. Während sich der 17-Jährige nur leicht verletzte, wurde seine mitfahrende 15-jährige Sozia schwer verletzt.

    Mängel am Fahrzeug und beim Fahrer konnten nicht festgestellt werden.



    BEREICH SINGEN



    Toter Fahrradfahrer aufgefunden

    Steißlingen Im Zuge der Vorbereitungen zu einer Familienosterfeier auf der Frohnholzhütte wurde am Sonntagvormittag, gg. 10.15 Uhr, ein lebloser Mann unter einem Fahrrad aufgefunden. Der verständigte Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Der Tote ist mit ziemlicher Sicherheit identifiziert. Von einem plötzlichen Tod beim Fahrrad fahren, ohne fremdes Verschulden, muss wohl ausgegangen werden.



    Angriff mit Messer

    Singen Die restliche Nacht musste ein mit nahezu zwei Promille alkoholisierter 50-jähriger Mann aus der Nordstadt im Polizeigewahrsam verbringen, nachdem die Polizei am Ostermontagmorgen gegen 02.00 Uhr gerufen wurde, weil er seine Ex-Lebensgefährtin und weitere Bekannte mit einem Messer bedroht haben soll.



    Singener Fenstersturz

    Singen Am Karsamstagmorgen, gg. 03.15 Uhr, erreichte die Polizei ein Notruf, dass sich bei einem Dönerstand in der Ekkehardstraße eine Person auf einem Vordach aufhalten und um Hilfe schreien würde.

    Des Weiteren wäre zuvor ein Knall gehört worden.

    Die Einsatzkräfte konnten auf dem Vordach einen stark im Gesicht blutenden Mann feststellen, der sich an der Hausfassade abstützen musste und die Einsatzkräfte mit verwaschener Aussprache immer wieder fragte: „was mach ich hier, wie bin ich hier her gekommen“.

    Dies konnten die Einsatzkräfte zunächst auch nicht beantworten, da weder eine Möglichkeit zum Hinaufsteigen, noch ein Fenster zum Herunterfallen gesichtet werden konnte. Nach dem Beschaffen einer Leiter konnte der Mann unter den Augen des verständigten Notarztes und der Rettungskräfte von dem Vordach geholt werden. Schließlich konnte auch geklärt werden, dass der stark betrunkene 28-jährige Mann aus einem Fester im dritten Obergeschoss gefallen und ca. acht Meter in die Tiefe gestürzt war. Der Aufschlag auf dem betonierten Vordach war wohl so stark, dass dadurch ein großes Stück Putz von der Unterseite des Vordaches gelöst wurde und abgefallen war.

    Der 21-Jährige zog sich hierbei jedoch „nur“ eine mittelschwere Gehirnerschütterung zu und konnte nur mit Engelszungen zur Fahrt im Rettungswagen zum Hegauklinikum bewegt werden.

    Als er dort erneut Probleme machte, redeten die gerufenen Polizeibeamten nochmals eindringlich mit ihm, sodass er den Rest der Nacht von weiteren Widerspenstigkeiten gegen das Klinikpersonal abließ.



    Alkoholunfall

    Steißlingen Nicht ganz einfach war die Aufnahme eines Verkehrsunfalls am Karsamstagmorgen, gg. 04.30 Uhr, am Kreisverkehr beim Industriegebiet Steißlingen.

    Ein mit vier alkoholisierten Personen besetzter Audi aus Tuttlingen war über den Kreisverkehr gefahren. Hierbei waren am Audi ca. 10000 €, am Kreisverkehr ca. 2000 € Sachschaden entstanden.

    Auf die Frage wer gefahren ist, gab sich ein mit 0,4 Promille alkoholisierter 23-Jähriger als Fahrer zu erkennen, worauf bei diesem eine Blutprobe eingeleitet wurde. Aufgrund differierender Meinungen der an der Unfallstelle anwesenden Personen sollte sich mit der Zeit herauskristallisieren, dass der 29-jährige Besitzer des Audis selbst gefahren sein soll. Der wohl äußerst gewalttätige 29-Jährige steht nun im Verdacht so auf seine Mitfahrer eingewirkt zu haben, dass diese aus Angst falsche Angaben machten. Nach bisherigen Ermittlungen muss davon ausgegangen werden, dass der Audi mit einer Geschwindigkeit von ca. 140 km / h auf den Kreisverkehr zugesteuert wurde, was auch eine ca. 120 Meter lange Bremsspur erklären könnte. Dem mit knapp unter 0,3 Promille alkoholisierten 29-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen, die wegen drogentypischer Ausfallerscheinungen auch auf Drogen untersucht wird.

    Der Führerschein des 29-Jährigen wurde eingezogen.

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    Ostersplitter

    Singen Am Karfreitagabend wurden die Beamten nach Friedingen gerufen, weil dort eine ältere Frau randalierte. Die mit knapp drei Promille alkoholisierte Frau musste die Nacht im Ausnüchterungsgewahrsam verbringen.



    Noch am Abend konnte ein 21-jähriger Jugendlicher ermittelt werden, der als Beifahrer aus einem fahrenden Auto heraus in der Anton-Bruckner-Straße ein rohes Ei in Richtung eines mit seinen zwei Töchtern auf einer Parkbank sitzenden Vaters geworden hatte.

    Da Ei hatte die Gruppe jedoch nicht getroffen, die Personen sich jedoch das Fahrzeugkennzeichen gemerkt.



    Am Karsamstagabend wurden die Beamten zu einer Wohnung in der Bahnhofstraße gerufen. Dort randalierte die 59-jährige Freundin eines 51-jährigen Mannes, nachdem man deutlich dem Alkohol zugesprochen hatte. Nach weiteren Angiftungen unter den Augen der Polizeibeamten kam man schließlich überein, dass die Frau die Wohnung des Mannes verlassen sollte. Die mit knapp zwei Promille alkoholisierte Frau wurde schließlich in ihre Wohnung in einer Umlandgemeinde gefahren, worauf Ruhe einkehrte.



    Fahrradunfall

    Hilzingen Schwere Verletzungen zog sich am Karsamstag ein 17-jähriger Jugendlicher an der Unterführung des Radweges unter der B 314 bei Twielfeld zu.

    Alkoholisiert fuhr der aus Osteuropa stammende 17-Jährige mit drei weiteren Landsleuten mit Fahrrädern in Richtung Singen. An der Auffahrt von der Unterführung stürzte der 17-Jährige so schwer, dass er nach einem Transport mit einem Rettungswagen stationär im Hegauklinikum aufgenommen werden musste.

    Eine Überprüfung der vier Fahrräder ohne Beleuchtung und ohne funktionsfähige Bremsen ergab, dass diese am Vortag in Radolfzell und Böhringen entwendet worden waren.



    Körperverletzungen

    Gottmadingen Von weiteren Vorhaben abgebracht werden konnte ein 15-jähriger aus einer Hochrheingemeinde, nachdem er nach zwei begangenen Körperverletzungsdelikten, mit ausgeschlagenem Zahn und beschädigtem Auto, am Ostersonntagmorgen gg. 02.00 Uhr nach Hause gebracht worden und seiner Mutter überstellt worden war. Der 19-jährige Geschädigte begab sich selbständig in zahnärztliche Behandlung.



    BEREICH STOCKACH



    Ladendiebstahl durch Personal

    Stockach Am Karsamstagmittag, gg. 12.30 Uhr, wurde der Polizei mitgeteilt, dass in einem Geschäft eine Ladendiebin festgehalten werde. Die Ermittlungen ergaben, dass in dem Geschäft immer wieder Kosmetikartikel Fehlbestände aufwiesen. Ein engagierter Warenhausdetektiv konnte schon mehrfach eine 21-jährige Angestellte des Geschäftes filmen und hatte sie nach dem aktuellen Diebstahl von zwei Parfüms angesprochen. Bei der Durchsuchung der Wohnung der Beschuldigten konnten überall Kosmetikartikel festgestellt werden.

    Nach der Sicherstellung der Artikel konnten über 30 dem geschädigten Geschäft zugeordnet werden. Arbeitsrechtliche Konsequenzen werden wohl neben einer Anzeige wegen fortgesetztem Ladendiebstahl geprüft werden.



    Streitigkeiten

    Bodman-Ludwigshafen Am Karsamstagabend, gg. 21.15 Uhr, wurde die Polizei von Jugendlichen alarmiert, weil sie von zwei Männern angegangen worden waren. Während Beamte auf der Anfahrt waren, ging ein weiterer Anruf ein, da die acht Jugendlichen zwischenzeitlich wohl mit primitiven Ausdrücken beleidigt worden waren. Auch soll neben Worten wie „Ich pump euch um“ und „Ich mach euch fertig“ mit Abstechen mit einem Messer gedroht worden sein, wodurch die Jugendlichen eingeschüchtert wurden. Die Jugendlichen und die beiden stark alkoholisierten beschuldigten Männer konnten schließlich am Dorfplatz angetroffen werden.

    Hier stellte sich auch heraus, dass die Jugendlichen den 35-jährigen Mann als Fahrer eines Pkws fahren sahen, während der 55-jährige Mann auf dem Beifahrersitz gesessen haben soll.

    Aufgrund des aggressiven Verhaltens der beiden Beschuldigten mussten mehrere Streifen hinzugezogen werden. Beim mutmaßlichen Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und dessen Führerschein sichergestellt.

    Der verständigte Bereitschaftsrichter ordnete schließlich für beide Männer einen Ausnüchterungsgewahrsam an. Neben Anzeigen wegen Bedrohung, Beleidigung und Trunkenheit im Verkehr werden auch Arzt-, Blutentnahme, Blutuntersuchungskosten und Kosten für die Unterbringung in der Ausnüchterungszelle gestellt.

    Ein Grund für das Verhalten der Männer konnte bislang nicht in Erfahrung gebracht werden.



    Unfall

    Stockach Als am Ostersonntag, gg. 01.15 Uhr, ein nicht alkoholisierter 20-jähriger Mann mit einem Pkw (Honda) auf der Zoznegger Straße stadtauswärts fuhr, kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und streifte einen ordnungsgemäß geparkten BMW. Das rechte Vorderrad des Hondas traf dabei so effizient gegen das linke Hinterrad des BMWs, dass der Honda sich überschlug und auf dem Dach liegend zum Stillstand kam.

    Es entstand ca. 3500 € Sachschaden.



    Versuchter Diebstahl

    Stockach Beim Abschluss eines Festes in Malspüren konnte am Ostermontagmorgen, gg. 03.45 Uhr, ein 18-jähriger Mann dabei beobachtet und gestellt werden, als er vom eingesetzten Polizeifahrzeug einer Streife das hintere Kennzeichen abriss und wohl entwenden wollte.

    In der Vergangenheit waren mehrfach Kennzeichen von eingesetzten Polizeifahrzeugen entwendet worden.

    Von dem mit nahezu 1,5 Promille alkoholisierten Mann wurde eine Blutprobe entnommen, nach der sich ein Ausnüchterungsgewahrsam mit abschließender Übergabe am Morgen an die Eltern anschloss.

    Eine mit über einem Promille alkoholisierte zuschauende 17-Jährige wurde durch ihre verständigte Mutter auf dem Polizeirevier abgeholt.


    Quelle: Polizei-Direktion Konstanz

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