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Thema: HSG Konstanz - Handball am Bodensee mit Imagefilm by SEECHAT.TV

  
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    Cool HSG Konstanz - Handball am Bodensee mit Imagefilm by SEECHAT.TV

    HSG Konstanz - Handball am Bodensee - Imagefilm by SEECHAT.TV


    Wir von seechat.de | Die Bodensee Community freuen uns schon drauf die kommenden Spiele auch vor Ort zu verfolgen, zu fotografieren und zu filmen.

    Die HSG Konstanz, eine Interessengemeinschaft der beiden Konstanzer Handballvereine TV Konstanz und HCDJK Konstanz, besteht seit 1980 und hat 439 Mitglieder, davon 328 Jugendliche. 20 Mannschaften sind für den Spielbetrieb gemeldet. Ziel dieser Spielgemeinschaft ist es, durch Bündelung der Kräfte den Handballsport in Konstanz zu stärken, sowohl im Leistungs- als auch im Breiten-
    sport. Dies soll insbesondere durch eine qualifizierte Nachwuchsarbeit erfolgen. Die beiden Vereine bleiben in ihren Rechten und Pflichten selbständig. Sie verpflichteten sich, die Spielgemeinschaft im Sinne dieser Zielsetzung zu unterstützen und keine konkurrierenden Aktivitäten zu entwickeln, unter Beibehaltung ihres Eigenlebens und ihrer Strukturen.

    Das im Jahre 1980 vom TV Konstanz und der HCDJK Konstanz eingegangene Wagnis einer Spielgemeinschaft mit der vorgenannten Zielsetzung hat sich in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten nicht nur als beispielhaft für die Konstanzer Vereinslandschaft erwiesen, sondern dient vielen Sportvereinen im süddeutschen Raum als Modell für eine zukunftsorientierte Vereinspolitik. Der erwünschte sportliche Erfolg stellte sich erstmals am Ende der Verbandsligasaison 1982/83 ein. Der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die Oberliga Südbaden folgte der Durchmarsch in die Regionalliga Süd zur Saison 1984/85. Die Euphorie wich der Ernüchterung nach einem nur einjährigen Gastspiel im Oberhaus Süddeutschlands. In der Saison 1987/88 startete die HSG Konstanz nach erneuter Oberligameisterschaft ein zweites Mal das Unternehmen Regionalliga, dem wiederum kein Erfolg beschieden war. Nach dem erneuten Abstieg konnte sich die HSG Konstanz in der Oberliga relativ schnell konsolidieren. Die Hoffnungen auf eine baldige Rückkehr in die Regionalliga erfüllten sich jedoch nicht. Die Verantwortlichen sahen den Grund für den nicht erreichten Aufstieg darin, dass der letzte Einsatz und die nötige Professionalität bei der Mannschaft und im Umfeld fehlten, um auf Dauer im Leistungshandball bestehen zu können. Bei der HSG zog man zur Saison 1993/94 die Konsequenzen. Die Stadt Konstanz bis zum Jahr 2000 über die Zwischenstation Regionalliga in den exklusiven Kreis der Bundesligastädte zu führen, wurde als Zielvorgabe ausgegeben. Hierzu mussten Strukturen geschaffen werden, die den Leistungssport auf Dauer ermöglichen. Auf die eigene Jugend sollte in Zukunft gesetzt werden. Und ein Trainer musste gefunden werden, der es sich zutraute, mit Konsequenz und Weitblick eine leistungswillige Mannschaft mit eigenen Spielern aufzubauen. Mit Diplom-Sportlehrer Adolf Frombach konnte dieser Mann gefunden und an den Bodensee geholt werden. Der Neuanfang war nicht leicht. Nicht alle Spieler und nicht alle Ehrenamtlichen waren sofort zu begeistern. Die radikale Umstellung, nur auf leistungswillige Spieler zu bauen, hatte sich am Ende aber gelohnt. In einem dramatischen Oberligaendspiel vor 800 Zuschauern in Willstätt konnte sich der gastgebende TV nur denkbar knapp mit 19 : 18 Toren die Meisterschaft vor der HSG sichern. Viele der begeisterten Zuschauer hielten schon damals die HSG Konstanz reif für die Regionalliga. Die Mannschaft hatte sich damit selbst zum Top-Favoriten für die Saison 1994/95 gemacht. In überlegener Weise wurde die Saison mit 42 : 2 Punkten als erfolgreichstes Team aller Oberligen Deutschlands abgeschlossen. Da man bei der HSG Konstanz nichts mehr dem Zufall überlassen wollte, begannen die Planungen für die Zwischenstation Regionalliga sehr frühzeitig. Unter keinen Umständen wollte man wie in den 80iger Jahren erneut nur ein einjähriges Gastspiel in der Regionalliga geben. Mit gezielten Verstärkungen gelang es den 11. Abschlussrang und damit den Klassenerhalt zu sichern. Im darauffolgenden Jahr konnte diese Platzierung mit der jüngsten Regionalliga-Mannschaft, Altersdurchschnitt 21,8 Jahre, wiederholt werden. Mit ihrem begeisternden Handball hatten die jungen „Himmelsstürmer“ insgesamt 7.470 Zuschauer in die Rheingutsporthalle gezogen, was einem Zuschauerschnitt von 575 pro Spiel entsprach. Damit war auch der Beweis erbracht, dass mit überzeugenden sportlichen Leistungen in Konstanz genügend sportbegeisterte Bürger für einen regelmässigen Besuch attraktiver Sportveranstaltungen gewonnen werden können. Mit der Vorgabe „einstelliger Tabellenplatz“ ging die HSG Konstanz in die dritte Regionalligasaison. Am Ende schaute mit der Position drei der bis dato grösste Erfolg in der Geschichte der Spielgemeinschaft heraus. Die HSG Konstanz hatte sich in der Regionalliga etabliert. Dem grossen Ziel aller Planungen, Aufstieg in die Bundesliga war man wieder einen Schritt näher gekommen.

    Erstmals seit der Wiedervereinigung erreichte 1998 mit der männlichen B-Jugend der HSG Konstanz eine Mannschaft aus dem Süden Deutschlands wieder ein Endspiel um die deutsche Jugendmeisterschaft. Für viele war dies eine Überraschung, für die Beobachter des Jugendhandballs war es eine logische Konsequenz der seit 1993 von der Spielgemeinschaft betriebenen qualifizierten Jugendarbeit. Zigfache Meistertitel auf südbadischer Ebene, der Titel eines „Süddeutschen Meisters“ und ein B-Jugend-Finale um die Deutsche Meisterschaft vor über 600 Zuschauern in der Rheingutsporthalle gegen den SC Magdeburg sind ein Spiegelbild der Entwicklung des Handballs in Konstanz. Auch wenn Magdeburg den Konstanzern noch einen Schritt voraus war, so brachte die „Deutsche Vize-Meisterschaft“ den 15 und 16 jährigen Jugendlichen die verdiente öffentliche Anerkennung. Noch nie war eine Konstanzer Jugendmannschaft in einer olympischen Sportart bis in das Finale um die Deutsche Meisterschaft vorgestossen. Für ihre Fairness wurde die Mannschaft mit dem Fair-Play-Preis der Deutschen Olympischen Gesellschaft ausgezeichnet und das Konstanzer Sportpublikum wählte die B-Jugend zur „Mannschaft des Jahres 1998“. Das grosse Ziel Bundesliga wurde mit einem 15 köpfigen Kader angegangen, dem 10 Spieler aus der eigenen Nachwuchsarbeit entstammten. Die Stärkung des Handballsports auf der Basis erfolgreicher Jugendarbeit schien gelungen. Getragen von einer ernormen Sympathiewelle und vor grossartigen Kulissen, allein 4 mal war die Rheingutsporthalle mit 1.200 Zuschauern ausverkauft, erkämpfte sich die Mannschaft den Staffelsieg. Dass es dann im entscheidenden Relegationsspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga vor 3.000 Zuschauern bei der HSG Kronau/Bad Schönborn eine 24 : 21 Niederlage gab, war bitter aber nicht entmutigend. Gewonnen hatte die HSG an Sympathie bei der Sportfans und an Vertrauen bei den Wirtschaftsunternehmen in der Region. So gestärkt marschierte die HSG Konstanz in der Saison 2000/2001 unaufhaltsam und mit grossem Vorsprung der Süddeutschen Meisterschaft und dem direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga entgegen. Das Ziel war erreicht. Oberbürgermeister Horst Frank würdigte bei einem Empfang für Mannschaft, Helfer und Funktionäre die HSG Konstanz als neue Botschafterin der Stadt. Er bezeichnete den Erfolg als eine „grandiose Leistung“ und mit dem Empfang im Ratssaal würde der Wert des HSG-Erfolgs für die gesamte Kommune deutlich. HSG-Präsident Otto Eblen versicherte, dass die Handballspielgemeinschaft in noch stärkerem Masse ein Sympathieträger für die Stadt Konstanz sein wird, der Dynamik, Elan und Begeisterung vermittle. Die Bundesligaauftritte der Mannschaft in Hessen, Nordrhein-Westfalen, im Saarland und in Sachsen werden zu einer kostenlosen Image-Werbung für die Stadt Konstanz. Dass der Klassenerhalt nicht einfach sein wird, dessen ist man sich bewusst. „Aber wir schaffen auch dies“ , so Eblen. Als südlichster Bundesligaverein Deutschlands will man die 34 Spieltage und die rund 14.000 Fahrtkilometer mit der inzwischen gewohnten Zielvorgabe absolvieren: Erfolgreich sein für Konstanz.

    Quelle: www.hsgkonstanz.de
    Geändert von seechat (11.10.2011 um 23:26 Uhr)

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